Schwerpunkt: Lernen, mit dem Tod zu leben

Im Angesicht des Todes kommt weltliche Klugheit an ihr Ende. Seine Kunde hält für jeden Einsichten bereit. Niemand entzieht sich der Konsequenz des Todes.

Was bedeutet die christliche Botschaft der Auferstehung, wofür stehen die Erfahrungen von Licht und die Begegnung mit Verstorbenen? Willy Peter Müller teilt seine Recherchen und Überlegungen mit.

Die meisten Menschen verdrängen die Gefühle von Angst, die mit der Auseinandersetzung mit dem Thema Tod und Sterben, dem eigenen oder dem uns naher Menschen, verbunden sind. Und verpassen damit die große Chance, durch diese Begegnung eine tiefe innere Wahrheit und einen Schatz zu entdecken, der unter der Angst und der Begrenztheit unseres physischen Lebens liegt: Stille, Leere, Freude und Aufwachen.

In seinem aufwändig gestalteten und in die Tiefe gehenden aktuellen „Yoga-Buch vom Leben und vom Sterben“ bereitet uns der bekannte Yoga-Lehrer Satya Singh auf unseren Tod und das Jenseits vor. Dazu gehört die Erkenntnis unserer selbstgewählten Aufgaben und Vorhaben für das gegenwärtige Leben.

Gesundheit & Wellness

Nach vielen Jahren intensiver Auseinandersetzung mit ihrer Leukämie starb Pauline 2006 im Alter von 16 Jahren. Ihre Mutter Isabel Schupp teilt in ihrem gerade erschienenen Buch „Die Nacht bringt den Tag zurück“ ihre Trauer und tiefe Erkenntnisse mit. Wie ergreifend das sein kann, wird schon in den ersten Seiten deutlich.

Die aktuelle Apfelschwemme macht Lust und Laune, die paradiesische Frucht auf jede erdenkliche Art zu genießen.

Die Heilkraft der Pilze ist im asiatischen Raum seit über 4000 Jahren bekannt. Hierzulande ist die Mykotherapie (Pilzheilkunde) noch eine recht junge Disziplin. Doch das Interesse daran wächst. Dies nicht zuletzt durch den unermüdlichen Einsatz des von dem Agrarwissenschaftler und Pilzexperten Franz Schmaus gegründeten Myko Troph Instituts. Im hessischen Limeshain gelegen, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Mykotherapie u.a. durch Heilpraktiker - Schulungen als Naturheilverfahren in Europa zu etablieren.

Die vierte Heilungsregel lautet: Heilung erfolgt, wenn die geistig-seelische Verfassung sich verbessert, auch bei anhaltender, sich verschlechternder oder unheilbarer körperlicher Symptomatik. Dann findet ein befreiender Bewusstseinswandel statt.

Erst seit einigen Jahrzehnten gibt es Hospizdienste, die Sterbende professionell betreuen – ambulant zuhause oder stationär in einem Heim. Ulrich Rützel schildert im VISIONEN-Interview seine Erfahrungen als ehrenamtlicher Sterbebegleiter.

Positive Lebensgestaltung

Nicht jedem tut jedes Essen gut. Heikle Esser ecken in der Familie oft an. Dabei haben viele nur eine sehr gute Verbindung zur Weisheit ihres Körpers. Ihre Somatische Intelligenz sagt ihnen, was sie (nicht) essen sollen.

„Alle Patienten fragen sich: Kann der Doktor mir helfen? Eine Ärztin ließ ihre Patienten Pflanzen ziehen. Dabei keimte auch in ihnen die Hoffnung auf neues Leben heran, und sie sorgten immer besser selbst für das, was in ihnen am Wachsen war.“

Wir werden alle als Mensch mit dem Wissen geboren, eines Tages wieder sterben zu müssen. Niemand kann sich dem Tod entziehen, unsere Zeit auf Erden ist beschränkt. Was bedeutet diese unumstößliche Tatsache für uns, unser Leben, unseren Geist und unsere Seele? Welchen Sinn hat es, als Mensch geboren zu werden, zu leben und dann früher oder später wieder zu sterben? Ist es Schicksal oder Zufall, wenn jemand in jungen Jahren stirbt? Oder steckt ein tieferer Sinn dahinter, den wir mit unseren menschlichen Begrenzungen nicht erfassen können?

Eine auf Ganzheitlichkeit zielende Astrologie kann den Umgang mit Spirituellem nicht ausklammern und muss bewusst auf Tod, Wiedergeburt und Jenseits eingehen. Mit diesem Anspruch werden karmische Rückbindungen zur tragenden Säule im Geburtshoroskop. Die astrologische Analyse bekommt mit diesem Ansatz zusätzliche Tiefe und Aussagekraft, auch wenn vielen Menschen irdischer Erfolg und Materielles wesentlich näher stehen...

Kultur & Wissen

Heute möchte ich unser aller „Stirb und werde!“ mit der ägyptischen Mythologie verknüpfen. Im alten Ägypten wurde das Herz eines Verstorbenen mit dem Gewicht einer Feder der Göttin Maat aufgewogen. Nur wenn die Schale mit dem Herz leichter war als jene mit der Feder, durfte der Versto...

Brigitte Schweis ist Sterbebegleiterin. In ihren Gemälden bringt sie tiefe innere Bilder zum Ausdruck, die Wandlungen im Lebenszyklus darstellen. Im VISIONENInterview erläutert sie ihre Einstellung zum Tod und wie Kunsterfahrung in der Nähe des Todes unser Leben wandeln und bereichern kann.

Portrait

Seit über zwei Jahrzehnten veröffentlicht der Bremer Autor Hans Kruppa erfolgreich Lyrik, Kurzgeschichten und Romane. Gerade seine Poesie ist so berührend und treffend formuliert, dass sie nicht wenigen Menschen in verschiedensten Lebenssituationen geholfen hat. Sei es, dass Kruppas Worte Trost spenden, Kraft geben, Mut machen oder einfach nur das Leben bejahen. Kürzlich erschien sein neues Werk Das kleine Buch der großen Hilfe. Der Titel ist Programm, denn das Buch hat eine besondere Entstehungsgeschichte, wie Hans Kruppa im Gespräch mit VISIONEN verrät.

Bewusst Reisen

In ihrem Buch „Heilige Quellen in Oberbayern“ beschreibt Dorothea Steinbacher sechzig der kulturhistorisch wichtigsten Quellen. Die hier dargestellte Irlmaierquelle bei Berchtesgaden wurde erst 1976 entdeckt.

Gelebte Spiritualität

VORGESTELLT. Sri Aurobindo (1872-1950), hier im Gespräch mit Vertrauten, war einer der großen spirituellen Lehrer und ost-westlichen Brückenbauer des 20. Jahrhunderts. Sein „Integraler Yoga“ zielte auf die Herabkunft des Göttlichen in die irdische Inkarnation.

Der menschliche Körper ist allein schon als physisches Phänomen ein wahres Wunderwerk der Schöpfung. Noch Wunder-voller ist die Aura, das feinstoffliche Energie- und Informationsfeld, das diesem zugrunde liegt. Aurélienne Dauguet erläutert in ihrem Beitrag die Gesetzmäßigkeiten der Aura und den praktischen Nutzen des Aura-Lesens.

Sheikh Hassan Dyck ist Vertreter des Naqshbandi-Sufiordens, dessen letzter Großmeister Maulana Sheikh Muhammed Nazim Adil al-Haqqani auf Zypern lebte und im Mai 2014 dort verstarb. Diese Linie des Naqshbandi-Sufiordens führt wie eine Kette in der vierzigsten Folge auf den Propheten Mohammed, den Gründer des Islams, zurück. Die Sufis gehen einen mystischen Weg des Islams, der aus dem Inneren heraus, dem Weg des Herzens folgend, dem Pfad der göttlichen Liebe, gelebt wird.

„Auf dem spirituellen Pfad ist es unverzichtbar, regelmäßig zu meditieren. Hütet euch aber davor zu glauben: Nur viel hilft viel. Jede einzelne Minute, die ihr in Meditation seid, ist ein großer Segen und in ihrer Wirkung nicht zu unterschätzen.“
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