Schwerpunkt: ENTSCHLEUNIGUNG
„Das kontemplative Leben muss uns einen Raum der Stille zur Verfügung stellen. Es sollte eine neue Erfahrung der Zeit erzeugen: unsere eigene Zeit, die nicht vom Ego und seinen Forderungen beherrscht ist.“ (Thomas Merton)
Wir leben in einer „schnellen“ Welt mit einer rasanten Entwicklung in der Informationstechnologie. Der Anspruch, stets erreichbar zu sein, ist erheblich gewachsen. Vor mehr als 10 Jahren berichtete das „Spiegel“-Magazin bereits über den „Trend zu weniger Tempo“ und „Entschleunigung als Gebot der Stunde“. In letzter Zeit werden Schnelligkeit und Beschleunigung zunehmend herabgewürdigt, ja geradezu dämonisiert, während Langsamkeit und Entschleunigung nahezu verherrli...
Gibt es Möglichkeiten, dem Sog der Geschwindigkeit in unserem Leben Einhalt zu gebieten? Mit dieser Frage trat die VISIONEN-Redaktion an die psychologische Beraterin Céline von Knobelsdorff heran, die in Wasserburg am Bodensee lebt und arbeitet. Das Ambiente liefert eine passende Kulisse, um das Thema Entschleunigung des Alltags einzurahmen. Es ist still geworden am See, und für einen Moment scheint alles Wesentliche bereits beantwortet zu sein…
Es gab so viel zu tun, es ist so viel passiert. „Wo ist die Zeit bloß hin?“, wundern wir uns, wenn das Jahr, kaum begonnen, sich schon wieder dem Ende zu neigt. Im Eiltempo haben wir Monat für Monat, Tag für Tag unsere beruflichen Aufgaben erfüllt, uns um Familie und Freunde gekümmert, Termine geplant und eingehalten. Schlag auf Schlag kamen Großereignisse hinzu, die die Welt von Grund auf verändert haben. Vergeht heute im 21. Jahrhundert die Zeit schneller als früher?
Wie kann es sein, dass wir immer weniger Zeit haben, da doch so viele technische Neuerungen unseren Alltag effizienter machen sollen? Wie ist es möglich, dass eine Gesellschaft, die Tempo zur obersten Maxime erklärt hat, sich so schwer damit tut, einmal ein paar Gänge zurückzuschalten? Wo ist sie geblieben, die Zeit, die wir doch jeden Tag einsparen? VISIONEN-Redakteurin Claudia Hötzendorfer hat sich auf eine Spurensuche begeben.
Gesundheit & Wellness
Er kann einen bei der Verarbeitung in der Küche schon mal zu Tränen rühren, der Meerrettich. Lange wurde die vielseitig einsetzbare Wurzel nur als Lebensmittel verwendet. Dabei steckt viel Gutes in ihm, das erst langsam von der Naturheilkunde wiederentdeckt wird. Von Bronchitis über Migräne bis hin zu Verstauchungen kann der Rettich hilfreich sein.
„Kind food“ – dieses Stichwort steht für einen lebensfreundlichen veganen Ernährungsstil, der gut für Tiere, für Mutter Erde und für uns Menschen ist – besonders für Frauen, die vor lauter Zielen und Pflichten leicht vergessen, für sich selbst zu sorgen.
Es gibt viele Gründe, auf Fleisch und Fisch zu verzichten. Zuallererst den Tieren und der Umwelt zuliebe, für eine bessere Gesundheit oder aus ethischen, moralischen und spirituellen Gründen. Aber vom guten Vorsatz bis zur Umsetzung ist der Weg mitunter steinig. Nicht jedem gelingt eine komplette Veränderung der Ernährungsgewohnheiten auf Anhieb. Oft sind diese radikalen Versuche von Rückschlägen zum Scheitern verurteilt. Wer es langsam angeht, hat auf lange Sicht mehr Aussicht auf Erfolg.
Antibiotika im Hähnchenfleisch, mit Umweltgiften belasteter Fisch, qualvolle Bedingungen in Masttierzuchtanlagen. Die Medien berichten über skandalöse Zustände. Die Menschen sind empört und betroffen, kaufen sich aber bedenkenlos an der nächsten Bude eine Wurst, bestellen im Restaurant ein Steak oder machen sich ein Salamibrot. Der Mensch ist ein Meister der Verdrängung. Dabei wäre es so leicht, etwas zu ändern, wenn nur jeder seinen Teil dazu beitragen würde, oder ist das zu einfach gedacht? Vier Au...
Kultur & Wissen
Einem sanften Faden gleich reihen sich in dieser Ausgabe Beiträge und praktische Anleitungen zu den Themen Tempo, Entschleunigung, Innehalten, Achtsamkeit... und ich frage mich zu guter Letzt, wohin uns das führt. Was würde sich denn in meinem Leben ändern, könnte ich Hektik u...
Wie beeinflusst der Geist die Materie, was ist das Feld, das alles zusammenhält, und wie finden wir wieder zur Einheit? Über diese Fragen sprach die bekannte Forscherin und Autorin Lynne McTaggart mit Visionen
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Der Goldene Wind ist im Zen ein Bild für die Erkenntnis der Wahrheit unserer Natur. Nur eine Kehrtwende nach innen und die tägliche Praxis der Achtsamkeit können uns in den globalen Krisen helfen und zugleich das Altern zu einem Höhepunkt unseres Lebens machen.
Positive Lebensgestaltung
Holz ist wie Lehm ein ökologisch wertvoller und auch in vielerlei Hinsicht erstaunlich guter Baustoff. Immer mehr Häuser werden in Deutschland ganz aus Holz gebaut.
Der schwedische Zahnarzt Lenard Endren behandelte Mitte der 1960er Jahre erfolgreich Eiterbeulen mit vegetarischer Ernährung und einer Kombination aus Fasten und Wandern. 1984 griff der deutsche Lehrer Christoph Michl die Idee auf, verlegte die Routen von der Straße in die Natur, verkürzte die Strecken und bot Fastenwanderungen im Schwarzwald an. Yvonne Ginsberg begann vor 12 Jahren damit, Gruppenwanderungen in allen Teilen Deutschlands anzubieten. Im VISIONEN-Gespräch gibt die Heilpraktikerin Tipps und verrät, warum die Kombination von Fasten und Wandern so e...
„Ist ADS wirklich eine Störung? Gab es nicht schon immer Menschen, die sich einfach durch ihren Charakter abgehoben haben von der Masse? Wie zeigt sich das Phänomen ADS in der Astrologie, und welche Möglichkeiten der homöopathischen Behandlung gibt es?“
Haben Sie auch manchmal das Gefühl, dass sich die Welt immer schneller und schneller dreht? Beinahe atemlos hetzen wir durch unseren Alltag. Ein Termin folgt dem nächsten. Wir stehen ständig unter Strom. Kommen wir rechtzeitig? Schaffen wir es, die Arbeit pünktlich abzugeben? Was - schon wieder steht Weihnachten vor der Tür? Kein Moment, um zu verschnaufen. Kein Moment, um innezuhalten. Pausenlos Action. Was pa...
Gelebte Spiritualität
„Die leisen Lehrer sind überall: In einem wachen Augenblick kann uns eine kleine alltägliche Begebenheit von Grund auf verändern. Dann spiegeln sich darin das Wesen und die Weisheit des ganzen Lebens.“ (Mark Nepo)
„Wer suchet, der findet.“ Gilt das auch für die Suche nach einem Meister? Die einen suchen und finden, andere suchen nicht und werden doch gefunden. Wie ist das zu erklären?
Was muss geschehen, um aus den aktuellen Krisen herauszukommen? Paul Kohtes antwortet in einem Interview mit Nadja Rosmann undChristian Salvesen
auf aktuelle Fragen.