Positive Lebensgestaltung
Meister Zhang Sanfeng erkannte im 12. Jahrhundert die Grundsätze des Taiji: Ein Kranich griff eine Schlange mit seinem Schnabel an. Sie aber wich allen Angriffen aus, um ihrerseits die ungeschützten Stellen des Kranichs anzugreifen. Der Kranich musste vor jedem Hieb zum Zielen innehalten, die geschmeidige Schlange hingegen war zum Ausweichen und Angreifen in ständiger Bewegung – und gewann den Kampf. Aus diesen Prinzipien entwickelte er die Bewegungs- und Kampfkunst Taijiquan: Durch langsame, geschmeidige und fließende Bewegungen die Geschmeidigkeit eines Kindes, die Gesundheit eines Holzfällers und die Gelassenheit eines Weisen erlangen – und eine spezielle innere Energie durch das Zusammenspiel von Geist, Atem und Bewegung.
Was lässt uns gestresst und unzufrieden sein? Die Atmosphäre am Arbeitsplatz? Womöglich fühlen wir uns sogar im eigenen Heim nicht wohl? Claudia Kohl begründete das „Whole Life Integrated Coaching“ und kennt gute Wege, die Störfaktoren zu beseitigen.
In den letzten Jahren ist die Bereitschaft der Menschen, ihr inneres Potenzial zur Selbstheilung zu entdecken und zu leben, immer mehr gewachsen. Die dänische Psychologin Rebecca Rosing lehrt eine Methode, die in die eigene Kraft führt.
Welche Beweise gibt es eigentlich für die Wirkungsweise des Wünschens? Warum hat unser Herz die stärkste Ausstrahlung – und: Sind wir wirklich mit allem verbunden? Mit diesen Fragen beschäftigte sich der Schauspieler Pierre Franckh in seinem Buch „Das Gesetz der Resonanz“. In seinem neuen gleichnamigen Film lässt er mehr als 20 namhafte Experten aus aller Welt die wissenschaftlichen Belege für dieses Prinzip erklären und präsentiert seine Folgerungen für unser alltägliches Leben mit Beispielen und Übungen.
Wie werden unsere Kinder auch ohne den alltäglichen Erziehungsk(r) ampf zu reifen Menschen? Die Elternberaterin Naomi Aldort setzt auf Kooperation statt Kontrolle. Wer selbst authentisch ist, erkennt auch die wirklichen Bedürfnisse seiner Kinder. Das stärkt sie darin, aus eigenem Antrieb Antworten auf die Probleme des Lebens zu finden.
„Es muss feste Bräuche geben. Es ist das, was einen Tag vom anderen unterscheidet“, sagt der Fuchs in Saint-Exupérys Der kleine Prinz. Jede Religion und Glaubensrichtung hat ihre Traditionen, Feste und Rituale, die sie im Rad des Jahres feiert. In dieser Serie stellen wir in loser Folge Feste vor, blicken in die Geschichte, die dahinter steht, und machen Vorschläge für Rituale, Dekorationen und Leckereien.
Schamanismus – mit diesem Begriff lässt sich viel verbinden: Die Tradition nord- und südamerikanischer Indianer oder der indigenen Völker Sibiriens und Koreas. Auch in Europa gibt es einen Schamanismus, geprägt durch unsere Vorfahren, die Kelten und Germanen, der sich jedoch erst langsam wieder aus dem Nebel der Vergangenheit herauslöst. Michael Harner entwickelte gar einen so genannten Kern-Schamanismus, der die Gemeinsamkeiten der verschiedenen Traditionen herausstreicht und völlig befreit ist vom mythologischen Überbau. In dieser Serie werfen wir einen intensiveren Blick auf die europäische Form des Schamanismus.
Für viele Urvölker in Europa und Asien, und insbesondere in Nord- und Südamerika, ist das Medizinrad (auch Erdrad) bis heute das heilige Rad des Lebens. Es symbolisiert die Verbindung zwischen dem Göttlichen (Universum), der Mutter Erde und den Menschen, die darauf leben, aber auch alle anderen Lebewesen – Pflanzen wie Tiere. Es ist das Einssein mit allem.
Gesundheit & Wellness
Dass „Inka-Trüffel“ (Kartoffeln) und Tomaten aus Südamerika stammen, ist allgemein bekannt. Aber wussten Sie, dass auch der Kürbis von dort kommt? Aus dem „Goldkorn“ Quinoa lassen sich mit diesen und anderen traditionellen Zutaten gesunde, farbenfrohe Gerichte zaubern, die Sie im Nu z...
Für die Heilung von tiefsitzenden Schrecken und Schmerzen, aber auch für die gesunde Selbstwahrnehmung sind Berührung und Austausch mit anderen unerlässlich. Für Helfende und Heilende gilt es jedoch, bei der Berührung Achtsamkeit und Präsenz walten zu lassen.
Kultur & Wissen
Was sagt der Dichter? „Eine neue Welt ist ein neues Bewusstsein.“ Was sagt die Forscherin, der Unternehmer, die Mutter, der Vater, die Leserin, der Denker? Sie alle lassen sich berühren vom Dichter, denn sie erkennen: Die Welt ist das, was wir Menschen auf Gaia machen. Die Welt – ist das Ergebnis...
Immer mehr Menschen leben in kleinen, alternativen Gemeinschaften. Dr. Iris Kunze erforschte etliche solcher Projekte und diskutiert in dieser dreiteiligen VISIONENSerie drei Beispiele anhand der Themen neue Lebensweise, Spiritualität und solidarische Ökonomie.
Das Verlorene Symbol, der neueste Roman von Dan Brown, hat vor allem eines zum Thema: die Freimaurerei, genauer den amerikanischen Alten und Angenommenen Schottischen Ritus (AASR) – eine geheimnisvolle, fast unbekannte Welt, über die seit mehr als zwei Jahrhunderten munter die fantasiereichsten Märchen und Fabeln verbreitet werden.
Wer weiß heute noch von der Heiligen Geometrie? Kann sie irgendwie zur Lösung aktueller Probleme beitragen? Der Psychologe und Management- Trainer Rainer Kitza hat sich lange mit ihr befasst und nutzt sie u.a. für seine Beratungen.
Gelebte Spiritualität
Ein Krieger des Wissens ist jemand, der ein Leben lang aufrichtig danach strebt, die Geheimnisse des Wissens zu enträtseln und die damit verbundene Macht zu meistern. Dabei muss er vier natürliche Feinde überwinden. Sonst kommt er durch die Kräfte, die er auf diesem Weg erwirbt, unweigerlich zu Fall.
Die Dualität zu überwinden und zur Einheit zu erwachen ist ein alter Menschheitstraum. Darüber sprach Christian Salvesen mit Richard Sylvester, bei dem das Gefühl von Getrenntheit spontan verschwand.
Ist das Glas halb leer oder halb voll? Die Welt ist das, wofür man sie hält – so lautet das erste Prinzip der Huna-Philosophie Hawaiis. Und darin liegt, wie der bekannte Huna-Lehrer Serge Kahili King erklärt, der Schlüssel zu einem harmonischen, erfüllten Leben. Denn mit einer konstruktiven Grundeinstellung zu allem, was geschieht, verstrickt man sich nicht in Angst und Sorgen.
Die von Paulus begründete christliche Lehre kennt keine Wiedergeburt. Entspricht diese Doktrin aber auch der Lehre Jesu? Und wenn nicht, wie konnte sie dann entstehen?
Wie können wir zügig auf den spirituellen Weg zur Einheit mit dem Göttlichen voranschreiten? Ethisches Verhalten ist zwar eine Frucht der spirituellgeistigen Entwicklung, aber auch ein Bestandteil des Weges, der in täglicher Selbstbeobachtung und Selbstprüfung eingeübt werder will...