Wunsch und Vision
Bestsellerautor Pierre Franckh zeigt, wie man seine Ziele verwirklicht
Worum geht es bei dem Seminar „Visionen“?
P. Franckh: Jeder Mensch, der eine mentale Stärke besitzt, kann seine Ziele verwirklichen. Hochleistungssportler, Wissenschaftler – sie alle haben eine große Kraft in ihrer Vision und ruhen nicht eher, als bis diese zum Erfolg führt. Die meisten Menschen haben diese Kraft zwar, nutzen sie aber überhaupt nicht. Bei diesem Retreat geht es darum, sich bewusst zu machen, wie Erwartungen, Sehnsüchte und Wille zusammenwirken.
Wie unterscheidet sich Ihre „Wünsch-Methode“ vom „positiven Denken“, und worauf ist besonders zu achten?
P. Franckh: Die „Erfolgreich wünschen“-Methode unterscheidet sich vom positiven Denken im Wesentlichen dadurch, dass man als Hauptträger das Gefühl mit einbezieht. Um das Gewünschte in seinem Leben zu realisieren, ist es sehr wichtig, das richtige Gefühl mit auszusenden. Unsere Gedanken haben große Kraft, aber unser Herz – als Zentrum des Gefühls – noch viel, viel mehr. Es nützt wenig, sich etwas zu wünschen, wenn man es sich nicht von ganzem Herzen wünscht.
H.-P. Kraus: Grundsätzlich ist positives Denken eine bewusste und willentliche Entscheidung, Dinge und Prozesse in einem positiven Licht zu sehen. Paul Watzlawik nannte es die „sanfte Kunst des Umdeutens“. Die Frage, die sich dabei immer wieder stellt: Ist das, was wir tun, aus der Vergangenheit (Schub) oder aus der Zukunft motiviert (Zug oder Attraktor)? Beim Schub setzt die Methode des positiven Denkens an: die negativen Erfahrungen mit einem positivem Vorzeichen zu versehen und diesen Motivator als neue Schubkraft zu nutzen.
„Es geht letztendlich immer darum, glücklich zu sein“ (Pierre Franckh)
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