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Magisches Südengland

Magisches Südengland

Auf der Gralssuche von Avalon zur Artusburg

Englands Südküste bietet jedem herrliche Eindrücke, auch wenn er sich nicht für den Gral interessiert. Es gibt der Reise allerdings einen mystischen „Touch“, und auch eine historische Tiefe, wenn man sich – wie Christian Salvesen – gelegentlich von der Grals- Legende inspirieren lässt.

Glastonbury

Wer sich auf die Fährtensuche nach dem Heiligen Gral machen will, hat wenigstens zwei Möglichkeiten: Entweder er folgt dem Roman von Dan Brown: „Sakrileg“. Das ist eine im Rahmen der Idee des Romans recht gut recherchierte Spur, die seit dem großen Erfolg von Buch und Film auch von etlichen Reise-Anbietern entsprechend den Drehorten in Paris, Malta und England angeboten wird. In England führt die Spur von London nach Norden, bis Schottland. Die traditionell bekanntere, auf den Gralsmythos selbst (und nicht auf Maria Magdalena) ausgerichtete Tour beginnt allerdings in Südengland, vor allem in Glastonbury, der wohl esoterischsten Stadt überhaupt.

Hier, wo Joseph von Arimathia – er soll Jesu Blut bei der Kreuzigung in einem Kelch aufgefangen und aufbewahrt haben – angeblich die erste christliche Kirche in Europa unter der St. Mary‘s Chapel gebaut hat, wimmelt es nur so von Gralshütern und Druiden, Wahrsagern und Heilern. Fast jedes zweite Geschäft ist „spirituell“ ausgerichtet, und da findet manch ein Sucher zwar nicht den Gral, aber doch etwa ein antiquarisches Werk von Alice Bailey oder Madame Blavatsky.

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