AYURVEDA UND DIE MACHT DER BERÜHRUNG
Bedingungsloses Geben und Empfangen
Über das, was gemeinhin als die „Macht der Berührung“ bezeichnet wird, ist viel geforscht und geschrieben worden. Die Ergebnisse sind eindeutig: Ein hoher Stresspegel und die Konsequenzen davon können beträchtlich reduziert werden, wenn die betreffende Person in einem klinischen Rahmen physisch gehalten oder massiert wird. Es gibt jedoch viele verschiedene Arten, einen Patienten zu berühren. Die Euroved Akademie in der Eifel hat ein Ausbildungssystem für manuelle Therapeuten gemäß dem Euroved-Konzept entwickelt, das auf dem bedingungslosen Geben und Empfangen beruht.
Zunächst müssen wir den Kontext der beteiligten Personen betrachten, nämlich Patient und Massagetherapeut. Aber auch auf das innere Ambiente, die Ausstattung der Klinik und das äußere Umfeld – Wetter, Geräusche, natürliche Schwingungen, vorherrschende Farben im Umfeld u. dergl. – muss geachtet werden.
Die drei Doshas erkennen
Als erstes befassen wir uns mit dem Patienten und seiner Konstitution. Im Ayurveda ergibt sich die physische Konstitution aus der Zusammensetzung der Doshas oder Elemente: Vata oder das Luft-Element, Pitta oder das Feuer-Element und Kapha, das Wasser- und Erde-Element. Gewöhnlich setzt sich die Konstitution aus einer Mischung aller drei Elemente zusammen, wobei jedoch ein oder zwei Elemente vorherrschen. Zum Beispiel kann eine Person ein dominantes Vata mit subdominantem Pitta haben. Vata, Pitta und Kapha haben jeweils besondere Eigenschaften.
Der einzige Weg, um wahrlich zu geben und zu empfangen, ist Präsenz.
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