Bon appétit!

Bon appétit!

Vegetarisch essen à la française

Die Befürworter der vegetarischen Ernährung sind in Frankreich in der Minderzahl, trotz der berühmten und engagierten Tierschützerin Brigitte Bardot als prominentester Vertreterin der französischen Vegetarierbewegung. Dennoch findet sich in der Vielfalt der französischen Küche vieles an köstlichen Rezepten für diese Art der Ernährung – von der Hausmannskost des Elsass über die Spezialitäten der Bretagne bis zur Raffinesse der provenzalischen Gerichte reicht die üppige Palette.

QUALITÄTS-BEWUSSTSEIN.

Der Franzose ist ein gourmet (Feinschmecker). Beim Einkauf ist man ebenso anspruchsvoll wie wählerisch in punkto Qualität. Tiefkühlkost findet sich kaum in französischen Küchen, frische Lebensmittel genießen Vorrang. Selbst in den Supermärkten bekommt der Kunde hohe Qualität.

EIN GEMÜSE- UND OBST-PARADIES.

Auf allen Märkten Frankreichs werden die so genannten légumes oubliés täglich frisch angeboten – traditionsreiche, „vergessene“ und aus der unverdienten „Versenkung“ geholte Gemüse-Arten aus biologischem Anbau wie Kohl- und Zuckerrüben, Schwarzwurzeln, Pastinaken, Mangold, Topinambur.

Das meiste Gemüse wird in der Bretagne angebaut. Hier gedeihen, begünstigt durch das Klima des Golfstromes, Kartoffeln, Zwiebeln, Artischocken und alle Arten von Grüngemüse.

Mit der Fête des Fraises (dem Erdbeer-Fest) beginnt im Juni die Zeit der frischen Früchte. (Die süße Variante der „Crèpes“ wird zumeist mit Erdbeerkonfitüre gefüllt.) Im Sommer bieten dann die provenzalischen Märkte Früchte jeglicher Art und Farbe: Aprikosen, Melonen, Feigen, Trauben, Orangen, Zitronen und vieles mehr.

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