Brokkoli- Saison!
Grüne Röschen auf den Tisch!
Der Nähr- und Wirkstoffgehalt ist bei Brokkoli wesentlich höher als beim Blumenkohl, seinem nächsten Verwandten. Bemerkenswert sind sein hohes Aufkommen an Eisen, Kalzium, Magnesium und Vitamin C, das auch beim Kochen kaum zerstört wird. Besonders wertvoll: Sein hoher Kaliumgehalt verbindet sich mit einem niedrigen Natriumgehalt. Durch den Verzehr von Brokkoli wird so die Entwässerung des Organismus erleichtert. Besonders Herz-, Nieren-, und Stoffwechselkranken muss man den reichlichen Genuss von Brokkoli empfehlen. Er ist zudem der beste Schutz gegen Darmkrebs. Die Krebs vorbeugende Wirkung ist in seinem hohen Gehalt an Glukosinolaten begründet – sekundäre Pflanzenstoffe mit schwefelhaltigen Verbindungen, die Infektionen durch Viren, Bakterien und Pilze vorbeugen und in allen Kohlgemüsen sowie in Rettich, Kresse, Radieschen und Sauerkraut reichlich enthalten sind.
Die Brokkoli-Saison beginnt im August und endet im Oktober. Im Juli bilden sich in der Pflanzenmitte blaugrüne Köpfe aus. Kurz bevor sie aufzublühen beginnen, werden sie mitsamt den Stielen geerntet. Dank seiner Wuchsfreudigkeit sind im Durchschnitt bis zu drei Brokkoli Ernten im Jahr möglich. In den Blattachseln bilden sich neue Triebe aus, die ebenfalls Verwendung finden und reich an Vitamin A sind. Blanchiert und eingefroren ist Brokkoli bis zu einem Jahr haltbar.
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