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Michaela Dane
Die Heilgeheimnisse des Paracelsus: Alchemistische Heilpraxis für unsere Zeit
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Das wieder entdeckte Heilwissen des Haracelsus angewendet auf die heutige Zeit

Das wieder entdeckte Heilwissen des Haracelsus angewendet auf die heutige Zeit

Paracelsus – der Name klingt für viele nach tiefem Mittelalter. Doch seine Schriften und Forschungen bilden die Grundlage der modernen Medizin ebenso wie vieler alternativer Heilverfahren. Sein alchemistischer Ansatz lässt sich auch heute noch nachvollziehen und anwenden.

Altes Wissen ist nicht veraltet, sondern die Wurzel unseres heutigen Denkens und Handelns“, finden Olaf Rippe und Margret Madejsky. Sie spielen darauf an, dass die moderne Medizin auf Naturwissenschaftler wie Philippus Aureolus Theophrastus Bombastus von Hohenheim (1493 – 1541) – besser bekannt als Paracelsus – zurückgeht. „Er war nicht nur einer der bedeutendsten Ärzte und Medizinreformatoren in der Geschichte der abendländischen Heilkunde, er war auch ein begnadeter Naturforscher, ein tiefsinniger Philosoph und ein profunder Kenner der Heilpflanzenwelt“, schwärmen die beiden, die sich seit Jahren mit seinem Werk auseinandersetzen. Paracelsus beschäftigte sich auch mit Astrologie und Theologie.

Fest steht: Der Mann war zwar eine der interessantesten Persönlichkeiten der Medizingeschichte, gleichzeitig jedoch auch die widersprüchlichste. Bis ins 20. Jahrhundert hinein waren seine umfangreichen Schriften (schätzungsweise 40 000 Seiten, von denen allerdings nur rund 10 000 erhalten sind) in vielen Bibliotheken verstreut. Erst nach seinem Tod wurden sie vor allem von Johannes Huser zwischen 1589 und 1605 veröffentlicht. Zwischen 1922 und 1933 übersetzte Karl Sudhoff einen Großteil des Werks aus dem Lateinischen ins Deutsche und fasste es zusammen. Seine Arbeit bildet die Grundlage für die Arbeit heutiger Heilkundiger und Wissenschaftler.

Paracelsus lebte in einer Zeit des Umbruchs. Mit einem Bein stand er noch im dunklen Mittelalter mit seinem Glauben an Mysterien, Magie und Fabelwesen. Mit dem anderen wagte er einen Schritt in die Zukunft, forschte und dachte wie ein moderner Chemiker und Pharmazeut.

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