Einladung zum Oster-Brunch
Das neu erwachte Leben feiern
Ein Fest mit langer Tradition
Franz von Assisi bezeichnete die Tiere als seine Brüder und Schwestern:
Gott wünscht, dass wir den Tieren beistehen,
wenn sie der Hilfe bedürfen.
Ein jedes Wesen in der Bedrängnis
hat gleiches Recht auf Schutz.
An den Festtagstischen der religiösen Feste ist diese Geisteshaltung aber nicht zu finden. Das Osterfest, dessen Ursprung als heidnischer Fruchtbarkeitskult unverkennbar ist, zeigt diesen Widerspruch besonders deutlich auf. Kultspeise sollte keine Opferspeise sein. Das Fest der Auferstehung sollte als ein Fest des neu erwachten Lebens mit einer Agape gefeiert werden, die diesen Namen verdient: schenkende Liebe, Nächstenliebe, gemeinsames Mahl.
Das Osterbrot führt uns zurück in die Geschichte, denn beim Auszug aus Ägypten waren die Juden zu raschem Aufbruch gezwungen und hatten keine Zeit, gesäuertes Brot zu backen. So aßen sie ungesäuertes Gebäck. Daraus entstand bei uns der Brauch, kein saures, sondern eben „süßes“ Brot zu backen, und zwar aus hellem Mehl, denn in unseren Breiten galt Weißbrot lange Zeit als Luxus, da sich die Menschen ausschließlich von Roggenbrot ernährten.
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