Ernährung im Biorhythmus
Teil II der Serie: Die Heilkraft unserer Lebensmittel
Was bedeutet Ernährung im Biorhythmus?
Alles Leben hat von Anbeginn an eine biologische Uhr. Der Baum weiß, dass er im Herbst die Blätter abwirft, um sich im Winter zurückzuziehen, damit er im Frühling neue Blüten austreiben kann. So hat auch der Mensch eine innere Uhr, die man Biorhythmus nennt. Beispielsweise verdaut er zu bestimmten Tageszeiten besser. Die Nahrung wird besser aufgenommen, weil die Verdauungsenzyme bereit stehen. In der Nacht läuft der Stoffwechsel ab. Dabei werden die Zellen entgiftet, ernährt und aufgebaut. Auch Hormon- und Blutbildung laufen nicht am Tag, sondern nachts ab. Diesen Tag-Nacht-Rhythmus gibt es auch in der Natur: Pflanzen wachsen nachts. Am Tag haben sie alles eingesammelt: Wasser, Nährstoffe, Sonnenlicht. In der Nacht wandeln sie diese Stoffe um. Ebbe und Flut folgen ebenfalls einem bestimmten Rhythmus. Die Mondphasen sind der Rhythmus, mit dem die Erde lebt.
Bezogen auf den Biorhythmus des Menschen macht es schon einen Unterschied, ob ich am Abend einen Salatteller esse und den dann nicht mehr verdauen kann, weil der Magen nicht mehr genug Kraft hat. Wenn die Verdauungsenzyme im Magen nicht ausreichen, hat das Auswirkungen auf die Bauchspeicheldrüse. Im Körper fängt die Nahrung an zu gären, und es entwickeln sich Alkohole. Irgendwann wundert sich der Mensch, dass er zwanzig Jahre lang gesund gelebt hat und der Arzt plötzlich sagt: „Sie haben eine Fettleber“, obwohl er nie Alkohol getrunken hat.
Der Biorhythmus heißt letztlich nichts anderes, als dass unser Stoffwechsel und die Organe heute noch so arbeiten, wie sie es vom Anbeginn der Evolution machen.
Der Biorhythmus heißt letztlich nichts anderes, als dass unser Stoffwechsel und die Organe heute noch so arbeiten, wie sie es vom Anbeginn der Evolution machen. Hätten wir uns nicht weiterentwickelt und alles kennen gelernt, könnten wir weder einen Salat noch eine Karotte verdauen. Die Mikroorganismen, die unseren Magen-Darm-Trakt besiedeln, und die Verdauungsenzyme mussten sich erst entwickeln. Bei einem Kind, das gerade auf die Welt kommt, sind Gallenblase oder Bauchspeicheldrüse noch nicht voll entwickelt. Deshalb ernährt man einen Säugling anders als ...
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