„Es geht nicht um das Ergebnis, sondern um den Prozess, den wir durchlaufen“
Tier-Kinesiologie - wie Tiere helfen, dem Menschen zu helfen
Wie läuft eine Sitzung mit einem Tier ab?
In der Human-Kinesiologie verwendet man den so genannten Surrogattest (ein Test über eine dritte Person), wenn man mit kleinen Kindern arbeitet. Eine Sitzung kann durchaus mal eineinhalb Stunden dauern. Damit ist ein Kleinkind völlig überfordert, denn so lange kann es nicht ruhig bleiben. Hinzu kommt, dass ich mit ihm die jeweiligen Themen gar nicht besprechen kann, denn wie will ein Kind das beschreiben? In solchen Fällen nimmt man eine Bezugsperson, bei kleinen Kindern ist das in der Regel die Mutter, die sowieso ständig in einem emotionalen Austausch mit dem Kind steht. Über diese dritte Person kann ich für das Kind testen. Der Körper der Mutter dient als Antwortgeber für die Informationen des Kindes. Man schaltet dazu das kollektive Unbewusste als Dreiergruppe zusammen. Ein anderes Beispiel ist die Arbeit mit Komapatienten. In solchen Fällen können das Pflegepersonal oder Familienmitglieder als Mittler dienen.
Wenn die Kraft des Menschen nicht mehr reicht, die Beschwerden schon chronisch geworden sind oder zu lange anhalten, können Tiere anfangen, einen Teil der Krankheit oder des Stresses zu übernehmen.
Beim Tier geht man über die Bezugsperson, den Besitzer oder den Pfleger. Denn der enge Kontakt und der damit verbundene emotionale Austausch sind sowieso permanent da. Viele Tierhalter schauen ihren ...
Das Interview führte Claudia Hötzendorfer
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