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Armin Risi / Ronald Zürrer
Vegetarisch leben - Die Vorteile einer fleischlosen Ernährung
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FLEISCH? NEIN DANKE!

FLEISCH? NEIN DANKE!

Wie es mit der Ernährungsumstellung klappt

Es gibt viele Gründe, auf Fleisch und Fisch zu verzichten. Zuallererst den Tieren und der Umwelt zuliebe, für eine bessere Gesundheit oder aus ethischen, moralischen und spirituellen Gründen. Aber vom guten Vorsatz bis zur Umsetzung ist der Weg mitunter steinig. Nicht jedem gelingt eine komplette Veränderung der Ernährungsgewohnheiten auf Anhieb. Oft sind diese radikalen Versuche von Rückschlägen zum Scheitern verurteilt. Wer es langsam angeht, hat auf lange Sicht mehr Aussicht auf Erfolg.

Vegetarier haben es nicht leicht. Wenn sie sich nicht gerade unter Gleichgesinnten bewegen, müssen sie so manche Hürde im Alltag nehmen. Die Einladung zur Party („Ach, du isst kein Fleisch“) kann in kulinarische Ödnis führen („Vielleicht nimmst du den Salat“). Für Veganer, die auch auf tierische Erzeugnisse wie Eier, Milch oder Honig verzichten, kann so eine Einladung gar zur unfreiwilligen Fastenkur werden. Auch ein Restaurantbesuch birgt manche Tücke, denn nur wenige Gastronomen haben vegetarische Speisen im Angebot.

Der Einkauf im Supermarkt wirft für den Fleischverweigerer die schwierige Frage auf: Welche Produkte kann ich essen und daher kaufen, welche nicht?

Dann sind da noch die immer gleichen Vorurteile gegenüber Vegetariern und Veganern. Die Palette reicht von Genussverzicht („Immer nur Körner, da macht Essen doch keinen Spaß“) bis hin zu angeblichen Mangelerscheinungen („Dir fehlt es an Eisen, Proteinen und Vitaminen“).

Wer mit Sonntagsbraten, Grillfeten und mit Fleischwurst belegten Pausenbroten aufgewachsen ist, hat über das Elternhaus außerdem eine Prägung mitbekommen, die sich nicht so einfach abschütteln lässt. Es braucht schon einiges an Disziplin, um nicht hin und wieder doch rückfällig zu werden. Fleischesser sind nun einmal in der Mehrheit, und Vegetarier werden gern misstrauisch beäugt, manchmal einfach ausgegrenzt. Wenn alle Bier trinken, will man nicht die Spaßbremse mit dem Wasserglas sein, und wenn alle ihre Würstchen auf den Grill legen, will kaum jemand eine vegetarische Extrawurst gebraten bekommen (vor allem nicht auf dem gleichen Rost!). „Was die Gewohnheiten betrifft, können wir durchaus Parallelen zu (ehemaligen) Rauchern oder (trockenen) Alkoholikern ziehen, für die Zigaretten oder Alkohol ein nur schwer verzichtbarer Bestandteil des Lebens waren“, stellt Bernd Höcker fest, der in seinem Vegetarier Handbuch (siehe Tipps) gerade denjenigen wertvolle Tipps gibt, die noch ganz am Anfang ihrer Umstellung auf eine fleischlose Ernährung stehen.

Der Verzicht auf Fleisch und Milch kann Körper und Seele heilen.

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