Festliche Teezeit
Variationen über ein britisches Thema…
TEE-GESCHICHTE.
Tee kam erstmalig im 16. Jahrhundert aus China nach England und war entsprechend teuer. Erst als die East India Company das begehrte Produkt zu einem erschwinglicheren Preis lieferte, fand das Edel-Getränk auch Eingang in die niederen sozialen Schichten.
Die britische Teekultur entstand im 17. Jahrhundert. Zur Zeit der Regentschaft von Königin Viktoria hatte sich der afternoon tea bereits als gesellschaftlicher Treffpunkt etabliert. In den noblen Salons der Städte und den Landhäusern der Adeligen wurde die Teestunde zwischen 16 und 17 Uhr schnell zur geliebten Tradition. Bis heute trinken die Briten vorwiegend Tee aus Indien und Ceylon (Sri Lanka), der sowohl mit Zitrone als auch mit Milch (white) genossen wird.
TEE-GESCHICHTEN.
Den Teebeutel erfand ein englischer Apotheker um die Wende zum 20. Jahrhundert. Um seine betuchten Stammkunden mit einem originellen give away zu erfreuen, ließ er Teeblätter in Tassenportions-Mengen in kleine Seidensäckchen einnähen – das Vorbild für unsere Filtersäckchen am „Schnürchen“...
Die Queen verdankt ihr Leben womöglich einer Tasse Tee. Eines Nachts fand sie plötzlich einen unbekannten Mann auf ihrer Bettkante sitzen, der unbemerkt sämtliche Wachen und Alarmsysteme passiert hatte. Die Königin verwickelte ihn geistesgegenwärtig in ein Gespräch und bot ihm beiläufig eine Tasse Tee an. Als sie danach klingelte, „klingelte es“ auch bei ihrer Zofe, und sie alarmierte sofort den Sicherheitsdienst…
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