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Gerda M. Kolf
Geistig jung und körperlich in Schwung bis ins hohe Alter mit Brain-Gym®VAK 55+
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Fit bis ins hohe Alter

Fit bis ins hohe Alter

Gerda M. Kolf zeigt mit Brain-Gym®-Übungen, wie das geht

„Sich regen bringt Segen“ ist ein Schlüssel zu geistiger und körperlicher Flexibilität. Einen Weg dazu bietet das Brain-Gym®-Übungsprogramm aus der Kinesiologie – einfache Körperbewegungen für Alt und Jung, die die Gehirntätigkeit anregen, Stress abbauen und die Denkleistung erhöhen.

“Bewegung ist das Tor zum Lernen“.

So lautet das Motto des amerikanischen Heilpädagogen Dr. Paul Dennison, der diese Selbsthilfemethode entwickelt hat. Ausgehend von seinen Beobachtungen und Erfahrungen in der langjährigen Arbeit mit Kindern und Erwachsenen hat er ein Programm von einfachen, gezielten Körperübungen zusammengestellt, mit dem die einzelnen Gehirnbereiche so aktiviert werden, dass Lernen leicht gelingt, Stressauswirkungen vermindert und sogar die Alltagsfähigkeiten erhöht werden können. Das heißt, die Zusammenarbeit der verschiedenen Gehirnbereiche wird unterstützt,und Sie fühlen sich einfach wohl bei dem, was Sie tun. Diese Gymnastik für das Gehirn – Brain-Gym® – stellen wir Ihnen hier vor:

PACE: Die Übungen für eine positive, aktive, klare und energievolle Einstellung

1. Wasser trinken

Trinken Sie ein Glas Wasser.. Wasser wird für viele physiologischen Vorgänge im Körper gebraucht. Es erhöht den Sauerstoffgehalt im Blut, macht frisch, gibt neue Energie.

Warum Wasser trinken?

Wasser ist das A und O für das optimale Funktionieren von Körper und Gehirn. Etwa acht große Gläser Wasser braucht ein Erwachsener durchschnittlich, bei körperlicher Aktivität, geistigen Anforderungen oder Stress erhöht sich der Wasserbedarf noch.

2. Gehirnpunkte massieren

Legen Sie eine Hand auf den Bauchnabel und massieren Sie mit zwei Fingern und dem Daumen der anderen Hand die beiden Punkte unterhalb der Schlüsselbeine. Die Punkte liegen etwa 2 bis 3 cm rechts und links neben dem oberen Ende des Brustbeins, gleich unterhalb der Schlüsselbeine.

Was die Gehirnpunkte bewirken:

Die Gehirnpunkte verbessern die visuelle Wahrnehmung, entspannen den Nacken und sorgen für klares Denken.

3. Überkreuz­bewegungen

Marschieren oder tanzen Sie auf der Stelle, berühren Sie dabei abwechselnd mit einer Hand das gegenüberliegende Knie. Sie können die Übung auch im Sitzen machen. Diese Übung können Sie auch variieren. Wichtig ist dabei nur, dass Sie einen Arm und das gegenüberliegende Bein gleichzeitig bewegen.

Was die Überkreuzbewegungen bewirken:

Überkreuzbewegungen aktivieren den Körper und koordinieren die Zusammenarbeit der beiden Gehirnhälften. So werden Fähigkeiten wie Zuhören, Lesen, Schreiben und Erinnern verbessert.

4. Hook-ups

Teil 1: Legen Sie Ihren linken Fußknöchel über den rechten. Strecken Sie die Arme nach vorne und legen Sie das linke Handgelenk über das rechte. Verschränken Sie die Finger und drehen Sie die Hände nach innen und nach oben, bis vor die Brust. Atmen Sie tief und entspannen Sie sich. Drücken Sie beim Einatmen die Zunge leicht an den oberen Gaumen und entspannen Sie die Zunge beim Ausatmen wieder. Sie können die Übung auch mit der anderen Seite machen, wenn Ihnen das angenehmer ist.

Teil 2: Stellen Sie nun Ihre Füße wieder nebeneinander und bringen Sie die Fingerspitzen beider Hände zusammen. Entspannen Sie sich und atmen Sie tief durch.

Was die Hook Ups bewirken:

Diese Übung fördert die positive Einstellung, stellt bei emotionalem Stress oder Reizüberflutung das innere Gleichgewicht wieder her und unterstützt die Selbstwahrnehmung.

Weitere Brain-Gym®-Übungen
Elefant

Beugen Sie leicht die Knie. Strecken Sie den linken Arm nach vorne aus und legen Sie Ihren Kopf entspannt auf der Schulter ab. Lassen Sie den Kopf während der ganzen Übung entspannt auf dem Arm ruhen. Wenn Sie das anstrengt, dann können Sie auch ein Kissen zwischen Kopf und Arm legen. Stellen Sie sich in der Ferne eine große Liegende Acht vor und zeichnen Sie nun eine Liegende Acht in der Luft nach. Initiieren Sie die Bewegung vom Becken aus und bewegen den ganzen Oberkörper zusammen mit dem Arm durch die liegende Acht. Schauen Sie dabei über die Hand hinaus in die Ferne auf die große vorgestellte Acht. Wiederholen Sie die Übung mit dem rechten Arm.

Was der Elefant bewirkt:

Muskelverspannungen im Nacken, werden so gelöst, und damit stellt sich die natürliche Beweglichkeit des Nackens wieder ein. Die Übung integriert die linke und die rechte Gehirnhälfte und hilft, leichter zu hören, sich besser zu erinnern und seine Denkfähigkeiten besser einzusetzen.

Energetisierer

Setzen Sie sich bequem auf einen Stuhl und legen die Stirn zwischen die Unterarme auf den Tisch. Heben Sie beim Einatmen langsam Ihren Kopf, dann Ihren Nacken und zuletzt den Brustkorb und den oberen Rücken. Stellen Sie sich dabei vor, wie ein Wasserstrahl an Ihrer Körpermitte nach oben fließt und mit Leichtigkeit Ihren Kopf, den Nacken und den oberen Rücken anhebt. Mit dem Ausatmen versiegt der Wasserstrahl und Sie sinken langsam wieder auf den Tisch zurück.

Was der Energetisierer bewirkt:

Diese Bewegung stärkt die Spannkraft der Rückenmuskeln und hält die Wirbelsäule elastisch, beweglich und locker. Sie verbessert Haltung, Konzentration und Aufmerksamkeit und ist insbesondere hilfreich bei Arbeiten am Schreibtisch oder am Computer.

(Hinweis: Sie können die Übungen mehrmals täglich ausführen. Machen Sie nur diejenigen Übungen, die Sie ohne Schmerzen und Probleme ausführen können.)

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