Fondues zum Dahinschmelzen...
WER HAT’S ERFUNDEN?
Der Name leitet sich von dem französischen Wort fondu („geschmolzen“) ab. Erfunden wurde diese spezielle Art der Zubereitung in der Schweiz. Dort ist sie bis heute gängige Tradition, sowohl in der Hotellerie als auch im privaten Haushalt.
Fondues lassen sich zeitsparend vorbereiten und schmecken in allen Varianten vorzüglich. Das Tisch-Rechaud verbreitet angenehme Wärme, der Geruch der Zutaten wirkt Appetit anregend und das Tunken im vertrauten Kreis schafft eine gemütliche Atmosphäre.
DAS KLASSISCHE FONDUE
besteht aus zwei Käsesorten, Greyerzer (Gruyère) und Emmentaler, die mit etwas Weißwein (alkoholfrei) geschmolzen werden. Dazu reicht man frisches, knuspriges Weißbrot, das, in kleine Würfel geschnitten und an Spießchen gesteckt, in die Käsemasse gedippt wird.
Will man auch Gemüse verwenden, so ist heißes Öl als Grundlage zu nehmen. Der Topf für das Öl sollte eine bauchige Form aufweisen, die sich nach oben hin verjüngt, damit beim Eintauchen des Gemüses in das heiße Öl sicherer Spritzschutz gegeben ist. Gefäße aus Keramik sind ungeeignet, da sie den hohen Temperaturen nicht Stand halten.
Das Öl oder der Käse werden am Herd erhitzt und danach auf das Tisch-Rechaud gestellt. Bei Verwendung von Öl wird das Gefäß nur zu einem Drittel befüllt.
Edith Walter
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