GIFTSTOFFE IM BADEZIMMER?

GIFTSTOFFE IM BADEZIMMER?

Die versteckte Gesundheitsgefahr

Viele handelsübliche Körperreinigungs- und -pflegemittel wie Seifen, Lotionen und Kosmetika enthalten Substanzen, die unerwünschte Reaktionen und Gesundheitsschäden auslösen können. Durch die Haut gelangen sie an nahezu jede Stelle des Körpers. Testen Sie selbst, ob auch in Ihrem Badezimmer Risikostoffe lauern

Eine schleichende Gefahr

Was macht uns krank? Viele Faktoren, wie z.B. Umweltverschmutzung, Elektrosmog, gefährliche Keime, Pilze und Chemikalien, klimatische Kapriolen, Arbeitslosigkeit, Mobbing, Probleme in der Familie bzw. Partnerschaft – sie alle belasten unseren Körper und unsere Seele. Tagtäglich. Wäre es da nicht konsequent, wenigstens diejenigen schädlichen Einflüsse zu vermeiden, vor denen wir uns selbst noch schützen können? Bevor das berühmte Fass zum Überlaufen kommt?

Das Problem dabei ist, dass wir diese latenten Belastungen anfangs gar nicht wahrnehmen. Plötzlich und unvermittelt sind die Beschwerden dann da – z.B. in Form einer Allergie gegen Tierhaare, Pollen, Nahrungsmittel. Dahinter steckt aber eine sukzessive Vergiftung des Körpers und Schwächung des Immunsystems mit Produkten des täglichen Bedarfs.

Auch Pflegeprodukte bringen unsere Haut in Kontakt mit Reizstoffen. Viele handelsübliche Seifen, Lotionen, Kosmetika und Reinigungsmittel enthalten Substanzen, die Gesundheitsschäden und unerwünschte Reaktionen auslösen können, von Allergien, die sich langsam einschleichen, bis hin zu schwersten Organbelastungen und Krebs. Denn gerade unsere Haut ist sehr aufnahmefähig. Forschungen der Universität Pittsburgh haben ergeben, dass man doppelt so viele toxische Chemikalien über die Haut aufnimmt wie durch den Darm. Gefährliche Stoffe dringen durch die Haut und gelangen über unser Blut oder das Lymphsystem an nahezu jede Stelle des Körpers.

Pflegen wir uns krank?

Die Haut ist unser größtes Organ. Nicht umsonst wird sie als Atmungsorgan und sogar als zweite Lunge bezeichnet. Sie nimmt Sauerstoff und Feuchtigkeit aus der Atmosphäre auf, stößt unerwünschte Schadstoffe, verbrauchte Nährstoffe, Kohlendioxid sowie Feuchtigkeit wieder aus und verhindert gleichzeitig das Eindringen von Fremdkörpern und schädlichen Bakterien. Sie leistet enorm viel.

Bei einem Baby ist die Haut rosa, weich und überall eben. Doch bereits ab dem frühen Erwachsenenalter verändert sich unsere äußere Hülle. Sie verliert zusehends an Elastizität, Feuchtigkeit, Geschmeidigkeit und Widerstandskraft. Die Haut erschlafft, und es bilden sich Falten, Furchen und Hautsäcke – sie spiegelt somit das Alter und die Vitalität einer Person wider. Daher ist es selbstverständlich, dass man sie zu pflegen versucht. Wir benutzen Feuchtigkeitscremes, Aufbaucremes, Anti- Aging-Cremes etc. und bemühen uns somit, die Haut zu nähren, damit sie so lange wie möglich jung, gesund und vital aussieht.

Von diesen Cremes und allen anderen Pflegeprodukten, die wir täglich benutzen, wie Haarspray, Shampoo, Lippenstift, Babypuder, Gesichtswasser, Seife oder Zahnpasta, nehmen wir wie selbstverständlich an, dass sie sicher sind. Aber dieses Vertrauen ist allzu oft ungerechtfertigt.

Die meisten handelsüblichen Pflegeprodukte und Kosmetika enthalten nachweislich Substanzen, die Gesundheitsschäden und unerwünschte Reaktionen auslösen können. Sie vergiften den Körper von außen und tragen somit entscheidend zur Übersäuerung des Körpers bei. Wollen wir das wirklich?

Vorteile bedenklicher Inhaltsstoffe

Warum werden diese gesundheitsschädigenden Stoffe verwendet?

Zunächst, weil damit viele vordergründige Verbraucherinteressen erfüllt werden:

  • Shampoos müssen schäumen,
  • Duschgels müssen duften,
  • Cremes müssen sich sofort angenehm anfühlen.

Doch diese Effekte werden meistens mit äußerst risikobehafteten Stoffen wie Schaumbildnern (SLS, SLES), Moschusverbindungen und Mineralölen erzielt. Besonders unangenehm ist dabei die Tatsache, dass viele Stoffe „abhängig” machen (z.B. Mineralöl in Lippenstiften bzw. Pflegecremes) oder in die Blutbahn des Menschen eindringen und sich dort einlagern (z.B. Moschusverbindungen). Dadurch wird langfristig das Risiko erhöht, allergische Reaktionen zu entwickeln oder schwer zu erkranken.

Der Hauptgrund liegt in der so genannten Bulkware. Dies ist ein Grundgemisch, das als Basis für die Herstellung von Cremes dient. Es gibt weltweit nur zwei Firmen, die diese Bulkware herstellen. Deshalb finden sich in den meisten Cremes (egal, ob billig oder teuer) diese chemischen Verbindungen. Ihr Vorteil besteht darin, dass sie extrem günstig in der Produktion sowie in großen Mengen verfügbar sind und dass keine neuen kostenintensiven Forschungen betrieben werden müssen. Eine Creme kostet in der Herstellung selten mehr als 10 Cent. Trotzdem zahlen wir dann am Ladentisch rund das 100-fache! Diesen Profit kann man nicht mit hochwertigen pflanzlichen Körperpflegemitteln erzielen, da die Produkte (gemessen an den horrenden Gewinnspannen) dann für die meisten Konsumenten nicht mehr finanzierbar wären.

Testen Sie selbst!

Welche gesundheitsgefährdenden Inhaltsstoffe lauern in Ihrem Badezimmer? Hier einige Beispiele für potentielle Risikostoffe in Pflegeprodukten:

  • Mundwasser: Alkohol, Geschmacksstoffe, Sodium-Lauryl-Sulfate (engl. für Natrium-Lauryl- Sulfat), Fluoride, Farbstoffe
  • Zahnpasta: Fluor, Sodiumfluoride (engl. für Natriumfluorid), Sodium-Lauryl-Sulfate, Sodium- Laureth-Sulfate, Propylenglykol, Saccharin, Triclosan, Aluminium
  • Shampoo: Diethanolamin (DEA), Diethylphthalat, LAS-Tenside, Oxybenzon, Propylenglykol, Sodium-Lauryl-Sulfate, Sodium-Laureth- Sulfate, Silikone, PEGs
  • Deodorants: Aluminiumsalze (wie Aluminium Chlorhydrat), Butane, Propane, Propylenglykol, Talkum, Alkohol
  • Duschgels, Seifen: Diethanolamin (DEA), Sodium-Lauryl-Sulfate, Sodium-Laureth-Sulfate, Talg (Tierfett), Parfum, PEGs, Farbstoffe
  • Hautcremes: Formaldehyd, Glycerin, Kaolin, Lanolin, Mineralöl, Parfum, Petrolatum, Propylenglykol, PEGs
  • Conditioner: Diethanolamine (DEA), Propylenglykol, Talg (Tierfett)
  • Rasierschaum/-gel: Diethanolamine (DEA), Propylenglykol, Sodium-Lauryl-Sulfate, Salz
  • Getönte Tagescremes/Make-Up: Polyethylenglykol (PEG), Mineralöl, Parfüm, Propylenglykol, Glycerin
Unbedenkliche Alternativen

Führende Wissenschaftler und namhafte Forscher haben sich eingehend mit dem Thema beschäftigt und setzen sich aufgrund ihrer Erkenntnisse nachdrücklich für die Herstellung und Verwendung schadstofffreier Pflege- und Kosmetikprodukte ein. Zu diesen verantwortungsbewussten Persönlichkeiten zählt z.B. Prof. Dr. Samuel Epstein, einer der gerade in den USA bekanntesten Experten auf dem Gebiet der Toxikologie und Krebsprävention: „Die giftigen Inhaltsstoffe in den Konsumgütern stehen auf der Liste der vermeidbaren Risikofaktoren ganz weit oben.“

Obwohl es schwierig ist, Pflegeprodukte zu finden, die keine giftigen Wirkstoffe enthalten, gibt es doch einige Firmen, die neue Pflegemittel mit verträglichen Bestandteilen herstellen. Es liegt in unserer Macht, eine sichere und gesunde Wahl zu treffen.

AGBCopyright & DatenschutzImpressumKleinanzeige aufgeben