Heilende Töne
Im Gespräch mit dem Heiler Heribert Czerniak
So wie Heribert Czerniak einst beim Meditieren in den Höhlen des Arunachala spontan von fremdartigen Tönen überrascht wurde, die sich in ihm formten und aus seiner Kehle kamen, empfängt Heribert auch heute die Töne während seiner Heilsitzungen spontan. Er lässt sie einfach durch ihn hindurch gehen und stellt sie anderen zur Verfügung. Zahlreiche Menschen haben durch ihn in den letzten Jahren Heilung erfahren. Inzwischen bietet er in vielen deutschen Städten regelmäßig offene Heilabende und auch Einzelsitzungen an.
Außerdem gibt es Retreats im In- und Ausland, im Winter auch in Südindien in der Nähe des Ramana Maharshi Ashrams, wo Heribert auch viel Zeit in Meditation in den Höhlen des heiligen Berges verbringt.
Wie definierst du dich als Heiler?
Ich möchte Menschen helfen, heil zu werden, das ist im Grunde alles. Dazu stehen mir verschiedene Mittel zur Verfügung. Die Töne sind eine Möglichkeit, aber es gibt noch viele andere. Wenn Menschen während meiner Sitzungen Heilung erfahren, von Glücksgefühlen berichten oder vielleicht auch in Tränen ausbrechen, weil viel Unterdrücktes in ihnen hochkommt, erlebe ich dies als heilende Arbeit. Die Heilarbeit als solche ist sehr individuell. Mir wurde mein Weg in einer Höhle am Arunachala gezeigt, und ich knüpfe damit an etwas an, was ich in früheren Inkarnationen schon getan habe.
Die Töne, die ich empfange, sind Heilgebete und Mantren in verschiedenen Sprachen aus einer anderen Zeit.
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