Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Die beste pflanzliche Eiweißquelle

Hülsenfrüchte sind die proteinreichsten pflanzlichen Lebensmittel, die dem Menschen als Nahrung zur Verfügung stehen. Besonders in den Dritte Welt-Ländern sind sie für breite Bevölkerungsschichten die hauptsächliche Eiweißquelle. Ihr hoher Nährwert, ihre Fülle an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen sind wissenschaftlich belegt. Eine Hülsenfrucht-Mahlzeit, die in Kombination mit einer der verschiedenen Getreidesorten verzehrt wird, ist ein Gesundbrunnen, weil diese Naturprodukte eine hervorragende Symbiose eingehen und vom menschlichen Organismus in harmonisch abgestimmter Form verwertet werden können.

Reiches „Innenleben

Hülsenfrüchte sind die proteinreichsten pflanzlichen Lebensmittel, die dem Menschen als Nahrung zur Verfügung stehen. Besonders in den Dritte Welt-Ländern sind sie für breite Bevölkerungsschichten die hauptsächliche Eiweißquelle. Ihr hoher Nährwert, ihre Fülle an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen sind wissenschaftlich belegt. Eine Hülsenfrucht-Mahlzeit, die in Kombination mit einer der verschiedenen Getreidesorten verzehrt wird, ist ein Gesundbrunnen, weil diese Naturprodukte eine hervorragende Symbiose eingehen und vom menschlichen Organismus in harmonisch abgestimmter Form verwertet werden können.

Zubereitung

Die Zubereitung von Hülsenfrüchten ist zwar etwas zeitaufwändig, aber ein schmackhaftes und bekömmliches Essen ist diesen Aufwand wert. Kaufen Sie, wenn möglich, frische oder getrocknete Bio-Ware. Greifen Sie nur im Notfall zu Dosenprodukten, denn deren Verarbeitung und lange Lagerungsfristen sind mit der Qualität der einheimischen Bio-Ware nicht zu vergleichen. Alle getrockneten Hülsenfrüchte bedürfen einer Einweichzeit von 6-8 Stunden (1 Tasse Hülsenfrüchte, 3-4 Tassen Wasser). Zum Würzen verwendet man Bohnenkraut, Lorbeerblätter, Majoran, Pfeffer, Curry, Paprika, Koriander, Knoblauch und Zwiebeln. Eine wichtige Grundregel: Hülsenfrüchte werden generell erst nach dem Kochen gesalzen.

Sorten

Die gängigsten Sorten von Hülsenfrüchten sind Linsen, Bohnen, Erbsen, Kichererbsen, Azuki- und Sojabohnen. Es gibt also eine genügend große Anzahl pflanzlicher Eiweißquellen, auf die man/frau als gesunde Alternative zur Fleischkost zurückgreifen kann.

Linsen zählen zu den ältesten Kulturpflanzen und waren ursprünglich in Ägypten und Klein-Asien beheimatet. Sie enthalten reichlich pflanzliches Eiweiß, das in Kombination mit Getreide (Reis) dem Organismus besonders zuträglich ist. Linsen über Nacht einweichen, Garzeit etwa eine Stunde. Die Inhaltsstoffe (Eisen, Kalium, Phosphor und B-Vitamine) bleiben bei schonendem Kochvorgang voll erhalten.

Weiße und schwarze Bohnen, Wachtel- und Nierenbohnen sind ebenfalls eine ideale Form, um Proteine zu sich zu nehmen. Sie enthalten Selen, Mangan und Molybdän - lauter seltene Spurenelemente, die für eine gute Leberfunktion notwendig sind. Bohnen stammen vermutlich auch aus Vorder-Asien und sind in den dortigen Essgewohnheiten tief verankert. Grüne Bohnen (Fisolen) eignen sich zur Herstellung von Salaten oder Dünstgemüse. Der Verzehr von grünen Bohnen als Rohkost verbietet sich, da sie erst durch den Kochvorgang ihre Giftstoffe verlieren.

Erbsen werden getrocknet, tiefgefroren oder frisch angeboten. Eingedost verlieren sie an Geschmack, was durch die Zugabe von Zucker ausgeglichen werden kann. Erbsen verwendet man in Suppen, als Püree oder in Verbindung mit Reis (Risibisi). Kichererbsen, im Mittelmeerraum und Indien beliebt, eignen sich zum Kochen oder zu Mehl verarbeitet für Pfannkuchen und Fladenbrot. Sie zeichnen sich durch einen hohen Eiweißgehalt aus, der in Verbindung mit Sesam und Weizen eine ähnliche Zusammensetzung wie tierisches Eiweiß ergibt, aber ohne dessen toxische Belastung durch chemische Futter- und Arzneimittel. Über Nacht einweichen, Garzeit 2 Stunden.

Rezepte
Linsenbratlinge

Zutaten:

  • 1 geschnittene Zwiebel
  • 2 EL Öl, 200g braune Linsen
  • ½ Liter Wasser
  • Kreuzkümmel nach Geschmack
  • Salz und Pfeffer
  • Öl zum Frittieren

Zubereitung: Zwiebel in Öl anrösten, die eingeweichten Linsen dazugeben, 20 Min. kochen. Wasser abgießen, Linsen pürieren und würzen. Mit feuchten Händen Bratlinge oder Kugeln formen, im heißen Öl 4 Min. frittieren. Dazu passt Curryreis und Gemüse.

Houmous

Zutaten:

  • 500g Kichererbsen
  • Kräutersalz
  • Pfeffer
  • Knoblauchpulver
  • Zitronensaft
  • etwas Milch oder flüssige Butter

Zubereitung: Eingeweichte Erbsen im Schnellkochtopf ca. 30 Minuten kochen. Wasser abgießen, Erbsen pürieren und mit den Gewürzen abschmecken, zuletzt Milch oder Butter zufügen. Mit Fladenbrot und Salat zu Tisch bringen.

Serbische Bohnensuppe

Zutaten:

  • 300g Bohnen
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Öl
  • je 1 rote und grüne Paprikaschote
  • 2 rohe geschälte Kartoffeln
  • 1 Peperoni
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 EL Paprikapulver
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 2 Zehen Knoblauch
  • Salz und Pfeffer
  • 1-2 EL Mehl, mit Wasser verrührt

Zubereitung: Bohnen einweichen und in Salzwasser kochen, abgießen. Geschnittene Zwiebel, in Öl anrösten, geschnittene Paprika und gewürfelte Kartoffeln sowie Peperoni und Lorbeerblatt hinzufügen, Paprikapulver einstreuen. Alles kurz andünsten, mit Brühe auffallen und köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Nach ca. 10 Min. Bohnen zugeben, mit gepresstem Knoblauch, Salz und Pfeffer abschmecken und mit dem Wasser-Mehlgemisch eindicken.

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