Im Einklang mit sich selbst
Eine magische Reise zu den Ursprüngen des Ayurveda
Sri Lanka ist ein Land voller Poesie und Sinnlichkeit. Schon beim Verlassen des Flughafens in Colombo ist zu spüren: Es liegt eine besondere Schwingung in der Luft, ein energetisch aufgeladenes Flirren, das nicht nur mit den heißen Temperaturen von über 30 Grad und der hohen Luftfeuchtigkeit zu tun hat. Wer aus Westeuropa in diesen traditionsreichen und in so vieler Hinsicht bezaubernden Teil Asiens reist, sollte seine gewohnte Sicht, seine „westliche Brille“ am besten zu Hause lassen. Die Schönheit und der Reichtum dieses Landes zeigen sich am ehesten, wenn man bereit ist, neu zu sehen, zu riechen, zu schmecken und zu lauschen, sich an der Andersartigkeit des Lebens und der Menschen in diesem Land zu erfreuen. Mein Ziel ist der „Ayurveda Garden“ am westlichen Ufer Sri Lankas, ein Kleinod direkt am Indischen Ozean, drei Autostunden südlich der Hauptstadt Colombo.
Auf der Fahrt nach Ambalangoda spüre ich die fünfzehnstündige Anreise fast nicht mehr, so faszinierend ist die Natur, die sich hier an fast jeder Ecke zeigt. Hat man die Hauptstadt einmal hinter sich gelassen, zeigt sich die Schöpfung in ihrer wundervollen Kreativität: Papayas wachsen hier, so groß, wie man sie bei uns kaum kennt, dazu Bananenstauden, King Coconuts, Früchte und Blumen, wie ich sie nie zuvor gesehen habe. Ein wahrhaft magisches Erlebnis – sie alle scheinen mich als Fremden willkommen zu heißen und sind ebenso farbenfrohe Reisebegleiter wie der strahlend blaue Himmel, dessen Freundlichkeit nur noch übertroffen wird von der warmen Herzlichkeit der Menschen.
Anders als bei den meisten Ärzten westlicher Prägung entsteht hier das Gefühl, in diesem Augenblick als ganzer Mensch „gesehen“ zu werden Dirk M. Steffan
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