Iss dich gesund!
Neue Serie: Die Heilkraft unserer Lebensmittel
Die Werbeindustrie hat sich längst an die Bedürfnisse der modernen westlichen Gesellschaft angepasst und stellt Produkte in den Vordergrund, die Gesundheit und Fitness sozusagen als Zwischenmahlzeit versprechen. Da ist von probiotischen links- oder rechtsdrehenden Jogurtkulturen oder von functional food die Rede. Plötzlich enthalten Jogurts Cerealien, Ballaststoffe oder Verdauungsfördernde Milchsäurebakterien. Es werden freie Radikale bekämpft und Omega-3-Fettsäuren angepriesen.
Nahrungsergänzungsmittel boomen, gleichzeitig warnen Lebensmittelexperten vor einer übermäßigen Einnahme. Die Medien wiederum titeln mit Gammelfleisch-Skandal und Pestizidbelastung bei Obst und Gemüse. Wen wundert es da, wenn immer öfter die Frage im Raum steht: Was darf man denn überhaupt noch essen?
„Die Nahrung soll euer Heilmittel, die Heilmittel sollen eure Nahrung sein.“ (Hippokrates)
Ernährungsexperten sind sich in einem Punkt einig: Je frischer und unbehandelter die Nahrungsmittel sind, desto besser. Deshalb bietet es sich an, Obst und Gemüse in Bioläden oder auf dem Markt einzukaufen. Der Boom von Bio- und Ökoprodukten hat dazu geführt, dass mittlerweile auch große Handelsketten Biowaren anbieten, was sie für den kleineren Geldbeutel erschwinglich macht. Fleisch, Geflügel und Eier sollten, wie Obst und Gemüse der Saison, von regionalen Bauern kommen, die ihre Waren auf Märkten anbieten. Gute Metzger geben an, woher sie ihr Fleisch beziehen, wenn sie nicht selbst schlachten. Die Ernährungsberaterin Barbara Wurzel bringt es ...
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