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Gertraud Radke
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Miso & Co – Gesunde Kraftquellen

Miso & Co – Gesunde Kraftquellen

In Asien ist fermentierte Soja-Paste (Miso) bereits seit 2000 Jahren in Gebrauch. Den Weg nach Europa fand dieses (Lang-)Lebensmittel aber erst im vorigen Jahrhundert. Es lohnt sich, sie aus dem Schatten ihrer bekannten flüssigen „Konsorten“ Tamari und Shoyu zu holen!

DIE ERNÄHRUNGSGEWOHNHEITEN DES OSTENS waren in früherer Zeit Teil eines zusammenhängenden und sich ergänzenden Systems, das Bewegung (Qi Gong, Tai Chi, Hatha-Yoga), geistige Übung (Zen, Yoga), traditionelles Heilwissen (TCM, Ayurveda), bewusste Lebens- und Wohnraumgestaltung (Feng Shui, Vastu) und Ernährung (5 Elemente-, Ayurveda-Küche) harmonisch miteinander verband.

Dem gegenüber ist der Lebensstil in West und Ost heute überwiegend geprägt von belasteten Wohnräumen (Chemikalien- und Elektrosmog), Stress, fehlendem Körperbewusstsein, Bewegungsmangel und Fastfood- Ernährung. Allein schon die Umstellung auf regelmäßige Bewegung und eine leichtere Form der Ernährung schonen den Organismus und sind somit von Vorteil für die Gesundheit.

EIN HOCH GESCHÄTZTES SOJA-ERZEUGNIS ist Miso. Der Begriff stammt aus dem Japanischen und bedeutet „Quelle des Geschmacks“. Miso ist eine feste Paste aus Sojabohnen – pur oder auch gemischt mit Gerste oder Reis. Die gedämpften Sojabohnen werden entweder allein oder in Kombination mit gedämpftem Getreide in Zedernfässern unter Zugabe von Koji-Kulturen etwa 18-20 Monate vergoren. Je länger, umso besser. Miso enthält Vitamin B2, Vitamin E, Lecithin, Spurenelemente, Mineralstoffe und Soja-Isoflavone – wichtig in den Wechseljahren und allgemein für „Männlein und Weiblein“ in der zweiten Lebenshälfte!.

Aus der Sojabohne lassen sich bekanntlich die verschiedensten Lebensmittel herstellen: Sojamilch, Soja-Joghurt, Tofu, Soja-Saucen (Tamari und Shoyu), Soja-Würstchen und vieles mehr. Der Eiweißbedarf eines Menschen kann mit Hilfe von Sojaprodukten vollkommen gedeckt werden. Deshalb bilden sie eine so wichtige Grundlage der veganen Küche.

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