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Peter Gruner
Natürliche Hilfe bei Allergien
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Natürliche Helfer bei Allergien

Natürliche Helfer bei Allergien

Allergien sind auf dem Vormarsch. Die Gründe dafür sind so vielfältig wie die Auslöser, die sich in Kosmetik, Textilien, Nahrungsmitteln oder in der Luft befinden können. Ganz gegen eine Unverträglichkeit kann sich niemand schützen, aber das Risiko einer Allergie lässt sich reduzieren.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Nicht jeder Pickel oder Hautausschlag und auch nicht jede Triefnase muss eine allergische Reaktion sein. Andererseits lässt sich eine steigende Zahl von Patienten, die über Allergien klagen, nicht ignorieren. Im Jahr 2010 könnten 50 Prozent der Menschheit an einer Allergie leiden, unkt die Weltgesundheitsorganisation WHO. „Nur etwa zehn Prozent der rund 24 Millionen Allergiker werden derzeit adäquat behandelt“, zitiert die Ernährungswissenschaftlerin Annette Sabersky den Deutschen Ärzteverband der Allergologen. Jeder Mediziner könne zwar einen Allergietest durchführen, aber nicht alle verfügten über entsprechendes Fachwissen, diesen Test auszuwerten. Deshalb, mutmaßt der Verband, erhielten viele Betroffene „keine angemessene fachärztliche Beratung und Therapie“. Selbst für Allergologen ist die differenzierte Diagnose nicht einfach. Zum einen lassen sich die Auslöser oft nicht genau genug eingrenzen, zum anderen fällt es Betroffenen schwer, sich selbst genau zu beobachten. Doch die Mitwirkung des Patienten ist unabdingbar für den Arzt. Rund 20.000 Allergie auslösende Stoffe (Allergene) konnten bislang wissenschaftlich nachgewiesen werden. Da jeder Mensch individuell darauf reagiert, kann eine Ursachenermittlung lange dauern.

Eine Allergie beruht auf einem Irrtum des Immunsystems. Es stuft einen harmlosen Stoff als gefährlich ein.

Testverfahren

Um eine möglichst genaue Diagnose zu stellen, hat ein Allergologe verschiedene Testmöglichkeiten: Am Beginn steht die Besprechung der Krankengeschichte des Patienten, einschließlich der Abklärung möglicher Allergieauslöser, wie beispielsweise eine neue Creme, der Wechsel eines Wasch- und Putzmittels oder der Kontakt zu einem Haustier. Der nächste Schritt ist ein Hauttest. Dabei kann der Arzt zwischen fünf ...

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