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Der Heilpilz Reishi wirkt entzündungshemmend sowie regenerierend und entgiftet die Leber. - Foto: MykoTroph Institut

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Franz Schmaus
Die Natur als Apotheke nutzen - Heilen mit Pilzen: Die Ursachen von Krankheit...
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Pilze – Helfer am Wegesrand

Pilze – Helfer am Wegesrand

Die Heilkraft der Pilze ist im asiatischen Raum seit über 4000 Jahren bekannt. Hierzulande ist die Mykotherapie (Pilzheilkunde), obwohl von der Frühzeit bis ins Mittelalter hinein bekannt und praktiziert, noch eine recht junge Disziplin. Doch das Interesse daran wächst. Dies nicht zuletzt dank dem unermüdlichen Einsatz des MykoTroph-Instituts. Im hessischen Limeshain gelegen, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Mykotherapie als Naturheilverfahren in Europa zu etablieren.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Nicht alle Pilze, um die es hier geht, findet man auf Streifzügen im heimischen Wald. Einige, wie der Schopftintling oder das Judasohr, trifft man zwar auch im europäischen Raum an. Andere, wie der Reishi oder Shiitake, werden aus dem asiatischen Raum importiert oder hier kultiviert. Und Heilpilze werden nicht immer wie Pfifferling, Steinpilz & Co zu einem schmackhaften Gericht zubereitet. Insofern fällt der zweite Teil unserer Serie rund um die Heilkraft unserer Lebensmittel etwas aus dem Rahmen. Trotzdem wollten wir unseren Lesern dieses spannende Thema nicht vorenthalten. Geht es doch darum, die unglaubliche Bandbreite von heilsamen Wirkweisen der Nahrungsmittel vorzustellen.

Ursprung in der TCM

„Der Ursprung der Mykotherapie liegt vor allem in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Dort wurden und werden Pilze zur Behandlung vieler Leiden und schwerer Krankheiten erfolgreich eingesetzt“, erklärt Franz Schmaus, Begründer des MykoTroph-Insti tuts. Wie bei allen Teilbereichen der TCM steht auch bei der Mykotherapie die ganzheitliche Sicht auf den Menschen im Mittelpunkt, und es geht nicht um die Bekämpfung von Symptomen, sondern um das Erkennen und Beheben der Ursachen einer Erkrankung.

Die Mykotherapie hat sich in vielen Bereichen bewährt. Dazu gehören die Behandlung von Allergien, die Entgiftung (Ausleitung von Toxinen) oder auch die Krebsbehandlung. Gerade letztere ist ein wichtiges Anwendungsgebiet. Die Pilze unterstützen das Immunsystem beim Kampf gegen die Krebszellen. „Die betroffenen Organe werden gestärkt und Nebenwirkungen von Chemotherapie und Bestrahlung werden gelindert“, so Franz Schmaus. Er hat die heilsame Wirkung der Pilze während einer Blutkrebs-Erkrankung selbst erfahren. In asiatischen Ländern, in denen traditionell Heilpilze eingesetzt würden, so sagt er, träten viele Krebsarten erst gar nicht auf.

Ähnlich wirkungsvoll sind Heilpilze bei Autoimmunerkrankungen und Allergien, denn sie bringen das Immunsystem wieder ins Gleichgewicht.

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