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Buchtipps

Heiko Schwartz
Das Ritter-Kochbuch
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Tafeln wie 11/2 Ritter

Tafeln wie 11/2 Ritter

Eine Speisereise ins Mittelalter

Filme wie „1 ½ Ritter“ und die aktuelle Märchen-Renaissance machen neugierig auf das Alltagsleben im Mittelalter: Was kam bei unseren Vorfahren auf Tisch und Tafel? Bei Gevatter Hinz und Kunz überwiegend schlichte Kost, die sich auch zusammen mit Kindern (vgl. VISIONEN 1 und 2/2009) leicht nachkochen und -kosten lässt.

Kulinarisches Neuland

Hildegard-Fans wissen durch die seit Jahren erscheinenden Hildegard-Kochbücher (s. Buchtipps) schon Einiges über die mittelalterliche Küche. Für Andere dürften die Koch- und Esstraditionen unserer Ahnen jedoch Neuland sein. Wenn wir sie mit unseren vergleichen, fällt als Erstes auf, was damals noch fehlte: zum Beispiel Tomaten und Paprika, Kartoffeln oder Mais, aber auch Kakao und damit Schokolade... Zucker und Salz gab es zwar bereits. Beides war aber sehr teuer und daher den höheren Ständen vorbehalten. Auch exotische Gewürze kosteten „gepfefferte“ Preise.

Die normale Alltags-Kost

Wenn wir ans Mittelalter denken, haben wir wahrscheinlich Rittersäle im Fackelschein vor Augen, in denen üppige, fleischreiche Festgelage stattfanden. Die gab es natürlich auch – denn wenn gefeiert wurde, dann richtig! Die Zutaten für die Festmähler, die Burgherren für hohen Besuch ausrichteten, mussten jedoch oft vom gemeinen „Steuerzahler“ geliefert werden und stellten für die Menschen des Umlands eine teilweise ruinöse Belastung dar.

Bei den einfachen Leuten kamen oft Breioder Suppengerichte auf den Tisch, zwischen denen der Übergang ohnehin fließend ist…

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