Teil: 9 Granatapfel
Volksheilmittel gegen Krebs und zur Herzstärkung
Paradiesfrucht oder Frucht des Lebens – das sind nur zwei orientalische Bezeichnungen für den Granatapfel, der zu den ältesten kultivierten Obstsorten der Welt zählt. Nachweise finden sich bis in das erste Jahrtausend vor Christus. Nicht wenige nehmen an, dass es die Frucht des Granatapfelbaums war, von der Eva im Garten Eden genascht haben soll.
Die Blüten des Baums gelten seit alters her als Symbol für Jugend, Schönheit und Fruchtbarkeit. Viele Künstler stellten das Jesuskind in den Armen Marias mit einem Granatapfel in der Hand als Hinweis auf Fruchtbarkeit dar. Eine Symbolik, die auch in den griechischen Mythen um die Göttinnen Aphrodite und Persephone oder den Gott des Weins, Dionysos, wieder zu finden ist.
Die vielen kleinen Kerne in seinem Inneren (lat. granatus) gaben ihm seinen Namen. Für Juden enthält der perfekte Granatapfel 613 davon. Die Zahl entspricht den Geboten der Thora. Es heißt, der Granatapfel sei die Lieblingsfrucht des Propheten Mohammed gewesen, und im Buddhismus gilt er als heilige Frucht. Die alten Ägypter gaben ihren Toten Granatäpfel als Wegzehrung für ihre Reise ins Totenreich mit ins Grab.
Das Heilgeheimnis des Granatapfels liegt in einer Vielzahl an Vitalstoffen, bestehend aus Vitaminen,
Mineralien und Spurenelementen.
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