Vital und gesund durch Fasten
Fasten wird immer beliebter. Nicht zuletzt deshalb, weil dabei auch gleich ein paar Pfunde purzeln. Doch vor allem bieten ein paar Tage der Enthaltsamkeit dem Körper eine Möglichkeit, sich von Stoffen zu verabschieden, die ihn auf Dauer belasten und schädigen. Wir neigen dazu, durch falsche Ernährung (zu viel Zucker und Salz), zu wenig Bewegung und zu wenig Flüssigkeitsaufnahme unseren Organismus zu übersäuern. Ein übersäuertes Niveau ist der ideale Nährboden für viele Krankheiten, darunter Herz-Kreislauf-Beschwerden, Magen-Darm-Probleme, aber auch unreine Haut, Haarausfall und Cellulite.
„Die Natur ist der Arzt der Krankheit.“
(Hippokrates, 460 – 370 v. Chr.)
Fastentage entgiften nicht nur den Körper, sie helfen auch den Geist zu klären. Doch Vorsicht, einfach mal nichts zu essen kann kontraproduktiv sein. Deshalb empfiehlt es sich, ein paar Grundregeln zu beachten.
Für wen eignet sich eine Fastenkur?
Grundsätzlich kann jeder gesunde Mensch eine Fastenkur einlegen, die er allein durchführt. Davon unterscheidet sich das so genannte Heilfasten, das nur unter ärztlicher Aufsicht oder in einer Klinik durchgeführt wird.
„Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mäßig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fasten als durch Medikamente.“
(Hippokrates, 460 – 370 v. Chr.)
Viel Flüssigkeit
Zwei bis drei Liter Flüssigkeit braucht der Körper mindestens während des Fastens. Wem Quellwasser zu fade ist, kann dazu auch auf Tees zurückgreifen. Doch nicht alle Sorten eignen sich dafür. Anregende Sorten wie schwarzer oder grüner Tee sollte man meiden. Nur wer zu niedrigem Blutdruck neigt, der während des Fastens noch weiter absinkt, kann kleine Mengen Grüntee zu sich nehmen. Wer sich für Kräutertees entscheidet, sollte dabei auf naturbelassene Sorten setzen. Tees, die Zusatzstoffe wie Aromen, Konservierungs- und Farbstoffe enthalten, sollten nicht nur während der Fastenzeit tabu sein. Auf Zucker muss der Fastenfreund auch verzichten. Da die meisten Kräutermischungen, die sich fürs Fasten besonders bewährt haben, bitter schmecken, erlauben manche Methoden einen kleinen Löffel Honig oder Stevia als natürliche Süße.
Um zu vermeiden, dass der Blutzuckerspiegel ...
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