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Buchtipps

Andrea Jolander
Da gehen doch nur Bekloppte hin: Aus dem Alltag einer Psychotherapeutin
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WER HAT ANGST VOR DEM THERAPEUTEN?

WER HAT ANGST VOR DEM THERAPEUTEN?

Im Gespräch mit der Psychotherapeutin Andrea Jolander

Andrea Jolander ist seit 30 Jahren Psychotherapeutin mit tiefenpsychologischem Schwerpunkt. Während ihres Studiums war sie sich sicher, es wird nicht mehr lange dauern und Psychotherapie wird so selbstverständlich sein wie der Besuch beim Hausarzt. Doch selbst nachdem ihr Berufsstand mit den Ausrichtungen Tiefenpsychologie, Psychoanalyse und Verhaltenstherapie 1999 die Kassenzulassung bekam und damit die Kostenübernahme für Patienten gesichert war, blieben die Vorurteile. Um die Scheu vor einem Besuch beim Therapeuten zu nehmen, hat Andrea Jolander nun ein kurzweiliges Buch geschrieben.

Ihr Buch trägt den Titel Da gehen doch nur Bekloppte hin. Ist es so schlimm mit den Vorurteilen?

Viele meiner Patienten erzählen mir, dass zumindest in ihrem
Umfeld niemand dafür Verständnis hätte, wenn sie erführen, dass
sie zu einer Psychotherapeutin gehen, und deshalb behalten es die meisten für sich.

Die Berufe des Psychiaters, Psychologen und Psychotherapeuten werden immer gern verwechselt. Was unterscheidet diese drei Bereiche voneinander?

Psychologen haben Psychologie studiert, können aber auch in anderen Berufsfeldern arbeiten, zum Beispiel in der Forschung oder beim TÜV bei der psychologisch-medizinischen Untersuchung. Psychotherapeuten können Psychologen sein. Der größte Teil der Psychotherapeuten hat Psychologie studiert und ist daher auch Psychologe. Es gibt aber auch ärztliche Psychotherapeuten. Die haben Medizin studiert und im Anschluss daran eine psychotherapeutische Zusatzausbildung gemacht. Die Praxen von Psychotherapeuten sehen nicht wie eine klassische Arztpraxis aus. Es gibt keinen Empfang und keine Arzthelferin und man sitzt dem Psychotherapeuten meist auf Sesseln gegenüber. Hingegen ähnelt die Praxis des Psychiaters mehr der eines Arztes. Da er es häufig mit Patienten zu tun hat, die an schwereren psychischen Störungen leiden, verschreibt er auch Medikamente, was ein Psychotherapeut nicht tut.

Wir haben das so genannte Erstzugangsrecht. Sie können von sich aus ohne Überweisung zum Psychotherapeuten gehen.

Wir hoffen, Sie finden diese Vorschau auf den Artikel aus dem Magazin VISIONEN interessant!
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