AUS DER GETRENNTHEIT ZUR EINHEIT
Charles Eisenstein erläutert, wie es zu einer „Renaissance der Menschheit“ kommt
VISIONEN: Ihr Buch „Die Renaissance der Menschheit“ ist gerade erst auf Deutsch erschienen. Es behandelt ein Riesenthema. Lässt sich in wenigen Sätzen sagen, was Sie vermitteln wollen?
Charles Eisenstein: Wer begreift, wie schlimm die Krise auf diesem Planeten ist, kann schon verzweifeln. Nicht nur, weil das Problem unlösbar zu sein scheint, sondern vor allem, weil die Menschheit insgesamt keinen Lösungsversuch unternimmt. Offenbar sind im Grunde wir selbst das Problem. Renaissance der Menschheit greift diese Verzweiflung auf. Es führt alle heutigen Krisen auf eine gemeinsame Wurzel zurück, die ich „Trennung“ nenne: Trennung von der Natur, von den anderen, der Gemeinschaft, ja sogar von uns selbst, von unseren Körpern. Geld, Medizin, Erziehung, Politik, Technik, all unsere sozialen Einrichtungen sind Ausdruck der Trennung, weswegen sie alle den kritischen Punkt ansteuern.
Charles Eisenstein erläutert, wie es zu einer „Renaissance der Menschheit“ kommt
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