Die spirituelle Evolution
Teil 111: Ken Wilber – Das Ganze im Blick
Grafik: ISBerlin
ZUR PERSON
Jugend. Ken Wilber – geboren als Kenneth Earl Wilber jr. in Oklahoma City (USA) am 31. Januar 1949 – zeigt sich heute in der Öffentlichkeit allenfalls per Video-Zuschaltung, also auf der Leinwand oder auf dem PC-Bildschirm.
Seine Erziehung ließ ihm viel Freiheit. Der Vater war beim Militär und ein sehr guter Sportler. Von ihm „erbte“ er vielleicht die Disziplin, die er später bei seinen umfangreichen systemischen Forschungen einsetzen konnte. In der Schule war er immer Klassenbester. Der Übergang von seiner hauptsächlich vom Verstand geprägten Jugendzeit ins Erwachsenen-Alter gestaltete sich allerdings schwieriger.
Das Studium der Biophysik und Biochemie, das er absolvierte, war Ken Wilber bald zu einseitig. Deshalb wandte er sich immer mehr der östlichen Philosophie und Religion zu sowie der westlichen Psychologie und Metaphysik. Laotse, der alte Weise des „Tao Te King“, sprach seine Seele an. Sein weiteres Leben war für ihn wie die Suche nach dem Heiligen Gral. Er übte intensiv Zen-Praxis und probierte einige Formen der Psychotherapie aus.
Die Absicht, Medizin zu studieren, gab er auf zu Gunsten autodidaktischen psychologisch-spirituellen Studiums. Neun Jahre arbeitete er dabei als Tellerwäscher, wobei er diese Tätigkeit mit der Zen-Meditation verband.
„Die spirituelle Praxis ist letztendlich das einzige, was zählt.“ Ken Wilber
Wir hoffen, Sie finden diese Vorschau auf den Artikel aus dem Magazin VISIONEN interessant!
Es würde uns sehr freuen, Sie als neuen Abonnenten des Magazins begrüßen zu dürfen.

