ENERGIE UND KLIMAWANDEL

ENERGIE UND KLIMAWANDEL

10 provokante Th esen von Hans-Joachim Zillmer

Es heißt, das Erd-Öl werde bald versiegen und wir stünden vor dem Problem, nicht mehr genug Energie zu haben. Der Diplom-Ingenieur und Bestseller-Autor H.J. Zillmer bestreitet das, und ebenso die Furcht einflößenden Voraussagen zum Klimawandel. VISIONEN bringt ein Interview mit ihm und dazu seine Thesen im Überblick.

Herr Zillmer, Sie stellen sich mit Ihren Äußerungen gegen die etablierten Denkmodelle. Wie können Sie die energie- und klimahysterischen Angstprognosen widerlegen?

Im Zusammenhang mit Erd-Öl spricht man immer von der Endlichkeit fossiler Brennstoffe. Wenn man nur die Brennstoffe betrachtet, die aus biologischen Überresten von Pflanzen und Tieren entstanden sind, dann sind diese Vorräte in der Tat endlich. Dieses fossile Modell beherrscht die allgemeine Denkweise. Aber es gibt sehr viel mehr Erdgas und Erd-Öl, als sich auf der Grundlage dieses Modells erwarten und berechnen lässt.

Worauf stützen Sie diese Behauptung?

Ich stehe damit keineswegs allein. Schon vor über 100 Jahren haben russische Wissenschaftler ein anderes Modell entwickelt. Einige Experten vertreten diesen Standpunkt auch im Westen. Er besagt, dass Öl durch einen anorganischen Umwandlungsprozess entsteht, der nicht auf fossilen Brennstoffen beruht. In der Fachsprache bezeichnet man das als abiogen. Es handelt sich um chemische Energie, die aus dem Erdmantel stammt.

Die Warnungen vor der Endlichkeit der Energievorräte sind falsch. Ebenso falsch sind die Klimamodelle. (Hans-Joachim Zillmer)

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