Erfolg ist menschlich … und Evolution ist praktisch

Erfolg ist menschlich … und Evolution ist praktisch

Spiritualität küsst den Alltag. Kolumne von Karl Gamper

PACHAKUTEC

Seit Wochen weiß ich um diesen preisgekrönten Film von Anya Schmidt, einer Virtuosin der Kameraführung und Regiekunst. Seit Tagen liegt dieses Kleinod jungfräulich verpackt vor dem Beamer. Ich lege die DVD ein. Augenblicklich nehmen mich die Bilder mit, verzaubert die Musik mein Herz und ich verliere mich in der Pilgerreise von Naupany Puma. Etwas in mir wird er. Sein Anliegen wird mein Anliegen. Denn dieses Anliegen ist der Ruf der wilden Herzen auf diesem Planeten. Wir alle sind die WendeZeit. Wir alle sind die Generation, die den Sprung in der Evolution schaffen soll.

Naupany Puma ist ein indigener Bruder aus dem Hochland von Ecuador. Ein Mann in der Blüte seiner Jahre, als Inka-Sonnenpriester und Meisterschamane anerkannt von den Häuptlingen aus Ecuador und Peru. Er verließ die einsamen Höhen der Anden, um den Geist der Erde auf anderen Kontinenten zu atmen. Wir sehen ihn meditierend im Himalaya, eingebettet in das Mysterium der Pyramiden Ägyptens, unterwegs …

Höhepunkt ist eine Heilige Zeremonie auf über 5.200 Metern in der dünnen Luft der Anden. Einige wenige Inkas leben seit Jahrhunderten dort oben, verborgen vor dem tödlichen Zugriff der Conquistadores von einst und der industriellen Raffgier von heute.

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