Erfolg ist menschlich.... und Evolution ist praktisch
Spiritualität küsst den Alltag. Kolumne von Karl Gamper
DER WANDEL, DER WIR SIND
Wie war es möglich, dass am 15. November 1532 Francisco Pizarro mit 168 zerlumpten Soldaten den König der Inkas mit 80.000 Getreuen gefangen nehmen, das Inka-Heer schlagen und Atahualpa erdrosseln lassen konnte? Die Antwort aus meiner Sicht: Weil das mental-rationale Bewusstsein der Spanier unempfänglich und verständnislos war für das mystische Bewusstsein der Inkas. Und weil umgekehrt die Inkas das von der Natur abgespaltene und auf Gold fixierte Verhalten der Spanier in keinster Weise verstehen noch vorhersehen konnten.
Dieses mental-rationale Bewusstsein zuckt sich einem Ende entgegen. Und es ist vor allem die Quantenphysik mit ihren paradoxen Axiomen, die ein rationales Verständnis von Materie und fester Realität ad absurdum führt. Unsere Aufgabe als Menschen ist es, Geist und Materie in unserer Welt zu versöhnen. Denn wir sind der Kelch des ewigen Bundes, der diese scheinbaren Gegensätze vereint. Und aus dieser Versöhnung – mit einem neuen Bewusstsein – eine neue Welt gestaltet. Eine Welt, die ko-kreativ und ko-evolutionär mit der Natur wirkt und waltet. Wir Menschen sind somit jener Teil der Natur, der erwacht und sich seines Bewusstseins bewusst wird. Besser: Bewusst ist.
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