Gibt es ein Bewusstsein ohne Gehirn?
Wissenschaftliche Forschungen stützen ein spirituelles Weltbild
Eine alles entscheidene Frage
Eine einzige Frage unterscheidet moderne Naturwissenschaftler von spirituellen Menschen: „Gibt es Bewusstsein ohne Hirngewebe?“ Ein spiritueller Mensch würde die Frage mit Ja beantworten, während es moderne Naturwissenschaftler prinzipiell für unmöglich halten. Die Mehrzahl aller Naturwissenschaftler sind heutzutage überzeugt, dass das menschliche Bewusstsein ausschließlich und für alle Zeiten (auch nach dem Tod) an ein normal funktionierendes Großhirn gebunden ist. Bewusstsein gilt gemäß dieser Lehre einzig und allein als ein Nebenprodukt des materiellen Hirns. Demzufolge gibt es kein Bewusstsein ohne Hirngewebe. Der deutsche Philosoph Rüdiger Safranski bringt das dieser Lehre zugrunde liegende Weltbild auf den Punkt. Er schreibt: „Die Gedanken verhalten sich zum Gehirn wie die Galle zur Leber und der Urin zur Niere.“
Man könnte derartige Überlegungen als nutzlosen Zeitvertreib abtun, aber das sind sie beileibe nicht. In Wahrheit handelt es sich um wichtige Schlüsselfragen, die eigentlich jeden Menschen angehen. Hält man ein vom Hirn unabhängiges Bewusstsein prinzipiell für möglich, kann es beispielsweise ein Fortleben nach dem Tod geben, etwas, das praktisch alle Religionen behaupten, sonst geht das aber keinesfalls. In den letzten Jahrzehnten habe ich mich intensiv mit dieser Frage beschäftigt, vor allem als spirituell interessierter Mensch, aber auch als Energiemediziner, der Phänomene wie Wiedergeburt für möglich hält. Das Ergebnis meiner Studien möchte ich an dieser Stelle schon vorwegnehmen: Analysiert man alle Indizien und Hinweise, die derzeit vorliegen und die allesamt stark für ein materiell unabhängiges Bewusstsein sprechen, entsteht ein beeindruckendes Argument für die Richtigkeit einer spirituellen Weltanschauung. Es handelt sich um faszinierende Forschungsergebnisse aus so unterschiedlichen Bereichen wie der Physik, der Hirnforschung und der Parapsychologie, über die ich im Folgenden berichten möchte.
Die naturwissenschaftliche Logik
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