Hängt Erleuchtung vom Gehirn ab?
1. Gehirn und Ich
Ist das Gehirn der Boss?
Werden alle Gedanken, Gefühle und Handlungen vom Gehirn gesteuert oder gar vom Gehirn produziert? Die Ergebnisse der Naturwissenschaft scheinen zunehmend kaum daran zweifeln zu lassen. Selbst kleinere Gedächtnisschwächen, Denk- und Sprachfehler oder auch Verhaltensmacken lassen sich heute im Gehirn aufspüren und durch Medikamente, die speziell auf bestimmte Gehirnfunktionen einwirken, beheben. Und fast jeder geht heute wie selbstverständlich davon aus, dass ohne Gehirn kein Bewusstsein möglich ist. In der modernen Medizin gilt der Hirntod als Ende eines menschlichen Lebens.
Die neuere Hirnforschung hat zudem experimentell nachgewiesen, dass das Gehirn Reaktionen auf Außenreize einleitet, noch bevor der Mensch bewusst denken kann: „Ich tue jetzt dies!“ Die Vorstellung eines handelnden Ich ist demnach für das Funktionieren, Denken und Handeln des Menschen in der Welt eigentlich überflüssig und entspricht nicht der Realität.
In diesem Punkt stimmen moderne Naturwissenschaft und einige spirituelle Traditionen erstaunlicherweise überein. Der Buddhismus zum Beispiel lehrt, dass das Ich eine Täuschung ist. In Wahrheit gibt es nur eine komplexe Struktur von Ursachen und Wirkungen, die unser Denken, Fühlen und Handeln bestimmt. Dazu würde ein heutiger Neurologe eben vor allem neuronale Prozesse im Gehirn zählen.
Allerdings wollen weder buddhistische Lehrer noch Hirnforscher andere davon überzeugen, dass es kein Ich gibt. Es geht nicht darum, das zu glauben, sondern empirisch, in der eigenen Erfahrung zu erforschen und zu überprüfen. Da in Buddhas Lehre das Gehirn als Organ keine Rolle spielte – von neuronalen Prozessen wussten die Menschen seiner Zeit noch nichts – scheint die Erkenntnis der „Leere“ und „Ichlosigkeit“ auch möglich, wenn man das Gehirn nicht berücksichtigt. Dennoch, ein Neurologe, der unmittelbar bei der Computer-Tomografie die Vorgänge im Gehirn beobachtet, könnte ein tiefgreifendes Aha erleben: „Das Ich (Ego) existiert ja wirklich nicht!“ Und dies gilt nicht nur in der buddhistischen Tradition als ein spirituelles Erwachen, als Satori, als Erleuchtung. So gesehen mag die neueste Gehirnforschung einen „spirituellen Nebeneffekt“ haben.
Sinnentleerung?
Einige heutige Philosophen diskutieren, ob die Ergebnisse der jüngsten Hirnforschung, die ja auch in Massenmedien wie Spiegel, Focus und TV-Sendungen dargestellt werden, nicht einen kaum abzumessenden Effekt auf unser aller Leben haben könnten. Immerhin stellt ja die Wissenschaft hier das bisherige Selbstverständnis des Menschen in Frage: Kein individuelles Ich, keine Seele, keine eigene Entscheidung und Verantwortung, Gedanken und Gefühle unkontrollierbar – wohin soll das führen? Womöglich zu einer Sinnentleerung, die viele Menschen psychologisch gar nicht verkraften können?
In seinem Buch „Ist der Mensch noch frei?“ schreibt der Wissenschaftsjournalist Martin Huber: „Was bedeutet der Aufstieg des neurowissenschaftlichen Denkens für das menschliche Selbstverständnis? Ist es richtig, dass der Mensch sich besser versteht, wenn er sich vom Gehirn her begreift? Oder entsteht hier nur ein neuer Mythos? Und vor allem: Was bedeutet das alles für das Freiheitsverständnis des Menschen?“ Im Folgenden möchte ich vor allem auf den Zusammenhang zwischen Gehirn bzw. Gehirnforschung und typisch spirituelle Themen eingehen.
2. Neurotheologie
Gehirnwellen
Was geschieht im Gehirn, wenn jemand in tiefer Meditation ist oder eine Gotteserfahrung hat? Auch diese Frage hat etliche Forscher in jüngster Zeit fasziniert. Bereits 1924 hat der Neurologe und Psychiater Hans Berger (1873-1941) elektrische Gehirnströme entdeckt, die sich bei Menschen im Wachzustand von denen im Tiefschlaf deutlich unterscheiden. So entsprechen – wie später zunehmend erforscht wurde – die langsamsten Delta-Wellen (3 Hz) dem Tiefschlaf, die Theta-Wellen (3-7 Hz) dem Traum und tiefer Meditation; der Alpha-Rhythmus (8-13 Hz) zeigt sich im EEG beim Tagträumen und angenehmer Entspanntheit, der Beta-Rhythmus (14-30 Hz) ist typisch für den üblichen Alltagstress.
Ist es richtig, dass der Mensch sich besser versteht, wenn er sich vom Gehirn her begreift? (Martin Huber)
Seit Urzeiten führen Schamanen durch gleichmäßige Trommelschläge „Patienten“ in Trance, der Trommelrhythmus fährt das Gehirn auf 3-7 Schwingungen pro Sekunde herunter. Auf dieser Basis funktionieren auch die „Mind- und Brain-Machines“, die vor allem in den 90er Jahren spirituellen Suchern ganz neue Erfahrungsdimensionen versprachen. Neu ist die Entdeckung der hohen Gamma-Schwingungen (ab 30 Hz), die für kognitive Höchstleistungen stehen und an der Universität von Wisconsin bei tibetischen Mönchen in besonders starker Ausprägung registriert wurden.
Das „Gottesmodul“
Der Radiologe Andrew Newberg von der University of Pennsylvania spritzte buddhistischen Mönchen und Franziskaner-Nonnen in seinem Labor ein Kontrastmittel, wenn sie sich in tiefer Versenkung befanden. Anschließend konnte die Gehirnaktivität im SPECT-Computertomografen sichtbar gemacht werden. Immer zeigten sich laut Newberg starke Aktivitäten in einem Teil des oberen Scheitellappens, der vor allem für die räumliche Orientierung zuständig ist. Der Wissenschaftler folgert, dass tiefe Meditation neuronale Reizblockaden auslöst, sodass im Scheitellappen die Abgrenzung zwischen Körper und Selbst verschwimmt und ein Gefühl von unendlicher Weite und Transzendenz entsteht. Insofern seien alle Menschen „geborene Mystiker“.
Zugleich glaubt Newberg aber, Gott im Gehirn gefunden zu haben. Das hieße, alle mystischen, religiösen, übersinnlichen Erfahrungen würden sich auf Gehirnprozesse zurückführen lassen. Dieser Ansatz, auch „Neurotheologie“ genannt, hat einerseits viele Wissenschaftler zu weiteren Forschungen begeistert, andererseits natürlich auch heftige und berechtigte Kritik von Religionsvertretern und Philosophen ausgelöst.
Bleiben wir zunächst noch bei den Neurologen. Der amerikanische Neurologe V.S. Ramachandran nannte den von Newberg entdeckten Gehirnbereich das „Gottesmodul“ und fragte weiter, ob sich Religiosität womöglich in der Entwicklung des Menschen als vorteilhaft herausstellte und sich deshalb gleichsam über Gene ins Vererbungsprogramm eingeklinkt hat. Er zitiert aus dem Gedicht „Verlorenes Paradies“ von Lord Byron:
„... Denn wer wollte gar,
Wenn auch gepeinigt sehr,
dies geistig Wesen,
Das denkend Ewigkeiten durchmisst,
Verlieren, um vollauf zu Grund zu gehen,
Verschluckt und aufgelöst im weißen Schoß Der unerschaffnen Nacht, beraubt des Sinns Und Lebens? ...
Um den Menschen vor der völlig deprimierenden Sinnlosigkeit zu schützen, wurde im Gehirn also gleichsam das Gottesmodul erschaffen. Von wem? Von Gott selbst? Auch dies ist eine Auffassung, der einige Wissenschaftler nachgehen und im Gottesmodul eine Art Mailbox sehen, um mit „Ihm“ kommunizieren zu können.
Michael Persinger von der kanadischen Laurentian University konstruierte einen Helm, „Octopus“ genannt, der seinen Trägern über ein elektromagnetisches Feld (Transkranielle Magnetstimulation, TMS) eine mystische Erfahrung zu bescheren scheint. Über 80 Prozent der Probanden berichteten entweder von einer Verbundenheit mit dem Ganzen, von der Präsenz einer höheren Wirklichkeit oder davon, von Gott berührt worden zu sein. Persinger sieht das als „epileptische Mikro-Anfälle“ und religiöse Erfahrungen generell als eine kontrollierte Form von Epilepsie.
Sind Gotteserfahrungen womöglich rein pathologisch, also einer Art Nervenleiden zu verdanken? Selbst wenn, auch das könnte für die Entwicklung des Menschen entscheidend gewesen sein. Alles eine Frage der Interpretation und Definition, oder?
Kritische Fragen
Es gibt mittlerweile noch viel mehr faszinierende Ergebnisse, doch die grundlegende Frage ist und bleibt: Sind diese messbaren Gehirnvorgänge Ursache oder nur Begleiterscheinungen bzw. Auswirkungen von Meditation, mystischem Erleben und Gottesschau? Die meisten Philosophen und alle Religionsvertreter bestreiten, dass Gott eine Hirngeburt ist.
Bereits im 19. Jahrhundert war ein vergleichbarer Streit entbrannt. Etliche Psychologen behaupteten, eine mathematische Wahrheit wie 2 + 2 = 4 sei das Ergebnis von Gehirnprozessen. Philosophen und Logiker wie Edmund Husserl hielten dagegen, dass die Mathematik und in Folge die Physik und die gesamte Wissenschaft ja wohl kaum darauf beruhen könne, ob ein Individuum richtig rechnen kann oder nicht. Umgekehrt wird doch wohl ein (gehirnbedingter) Fehler an der objektiven Gültigkeit der Mathematik und Logik gemessen.
Anders gesagt: Ein einzelnes, womöglich gestörtes Gehirn kann nicht universelle Gesetze umwerfen. Und so kann auch nicht irgendein Psychopath alle Religionen über den Haufen werfen. Für sich allein vielleicht schon, aber nicht allgemeingültig. Hier kommen viele Faktoren ins Spiel, neurologische, psychologische, soziologische, religiöse.
Wir müssen vor allem bedenken, dass wir uns selbst nicht unmittelbar als neuronale Gehirnprozesse erleben, sondern eben wie seit eh und je als ein Ich mit Gedanken und Gefühlen. Wir sehen die Dinge normalerweise auch nicht als wirbelnde Atome, obwohl die Physiker behaupten, dass die Welt eigentlich nur daraus besteht und nicht aus festen, wieder-erkennbaren Dingen und Personen. Die Welt, wie wir sie nun einmal wahrnehmen, ist ein Sinnzusammenhang, ein System, in der eine ganz bestimmte Logik gilt. Eine Grundannahme darin lautet: Hier bin ich, dort ist die von mir getrennte Welt und vielleicht ist da noch ein göttliches Prinzip, das alles lenkt.
Nicht nur die moderne Physik oder Gehirnforschung, auch der Buddhismus und die Mystik stellen diese Überzeugung – auf je eigene Weise – in Frage. Es nützt jedoch nichts, nur die Information aufzunehmen: „Es gibt kein Ich, keine Welt, keine Zeit, keinen lenkenden Schöpfergott“. Solche Botschaft prallt ab, muss abprallen. Denn die meiste Zeit leben wir in einem Bewusstseinszustand, wo alles fest und geordnet erscheint, und das ist die Welt, in der sich die Überlebensstrategien entwickeln und verfeinern. Effektiver jagen, töten, gewinnen, herrschen, „lieben“.
Das Selbst ist ewig und gleich bleibend (Ramana Maharshi)
3. Deeksha
„Energie des Erwachens“
Deeksha ist ein Sanskritwort und bedeutet in etwa Gnade. In der vedischen Tradition Indiens überträgt ein Meister seinen Schülern unmittelbar das Wissen, nicht nur durch Worte, sondern vor allem in wortlosen Gesten, Ritualen, Handauftragen, stillem Sitzen. Der heute 57-Jährige Inder Bhagavan hat die Deeksha-Tradition auf verblüffend neue Weise interpretiert. Er lässt von angeleiteten Lehrern „Deeksha geben“, wobei ein Energieimpuls das Gehirn umorganisiert und eben jene Bereiche aktiviert, die von einigen Hirnforschern als „Sitz Gottes“ bezeichnet werden.
Aus aller Welt strömten in den vergangenen zwei Jahren Zigtausende von Suchern und auch viele anerkannte Lehrer (darunter Erwin Laszlo, Isaac Shapiro, Arjuna) zum Ashram (bzw. „Oneness University“) von Bhagavan etwa 100 Kilometer nordwestlich von Madras, heute Chennai. Er und seine Frau Amma werden dort als Avatar verehrt.
Kiara Windrider, ein in den USA lebender indischer Psychotherapeut, schildert in seinem Buch „Deeksha – Energie des Erwachens“ voller Begeisterung, wie er nach langer Suche im August 2003 zu Bhagavan und durch „Deeksha“, den Energie-Übertragungsprozess, zur Erleuchtung geführt wurde. Die Erfahrungsberichte von Windriders Weggefährten sind ebenfalls positiv. Durch emotionale Höhen und Tiefen gelangten sie, stets umsorgt von den Deeksha gebenden indischen Schülern Bhagawans während oder nach dem 21-tägigen Transformationsprozess zur Einsicht, dass das Ego eine Illusion ist und sie in jedem Moment eins sind mit dem Ganzen. Windrider schreibt: „Durch die meisterliche Berührung Bhagavans fand ich Zugang zu den anderen Sphären meines Gehirns und Nervensystems, ja zu meinem wahren Energiefeld. Er half mir, Zugang zu „mir selbst“ zu finden. Doch dieses Selbst ist nicht das gewöhnliche „Ich“. Dieses Selbst ist dasselbe Selbst in allen Wesen, wenn man es überhaupt „Selbst“ nennen will, und es ist göttlich. Zu sagen „ICH BIN DAS“, machte ganz natürlich Sinn. Mein gewöhnliches Ichbewusstsein war verschwunden.“
Was ist Erleuchtung?
Bhagavan soll schon als Jugendlicher an Mitschülern Energieübertragungen ausprobiert und damit deren schulische Leistungen verbessert haben. Laut eigener Aussage sah er eine goldene Kugel, eine Form mit hoher Energie, die er durch ausdauernde Übung schließlich gleichsam in die Köpfe seiner „Probanden“ lenken konnte. Im Laufe der Zeit soll sich in den Dörfern ringsum vieles verändert haben. Die Männer hörten auf, sich zu betrinken und ihre Frauen zu schlagen. Sogar die Ernten wurden ertragreicher. Vielleicht durch diese positiven Auswirkungen ermutigt, behauptet Bhagavan, Deeksha werde bis spätestens 2012 die ganze Welt zur Erleuchtung bringen. „Sechs Milliarden Seelen, sechs Milliarden verschiedene Erleuchtungen.“
Laut Bhagavan ist Deeksha nur der Anstoß, im Gehirn eine Öffnung für das Einwirken des Göttlichen zu schaffen. Den Rest besorgt „Gott“. Das funktioniere bei Menschen aller Glaubensrichtungen, auch bei Atheisten. Hinsichtlich des Glaubens wird kein Druck ausgeübt, wie viele Westler bestätigen. Doch Erleuchtung scheint hier ein weites Feld. Windrider schreibt:
„Was ist Erleuchtung? Bhagavan definiert sie unterschiedlich in verschiedenen Zusammenhängen. Für einen Neurologen ist sie die Stilllegung bestimmter Teile der seitlichen Gehirnlappen. Für einen Biologen ist sie eine gesteigerte Sinnesfähigkeit. Für einen Psychologen ist sie der Verlust des Egos. Für den Philosophen bedeutet sie, Zeuge des Lebens zu werden. Jemand auf dem spirituellen Weg möchte sein Herz dem Leben öffnen und die Fähigkeit zu lieben entwickeln.“
Die Erleuchtung erfährt demnach jeder anders. Doch trifft das nicht auf alle Erfahrungen zu? Ist nicht jeder mit seinem Zahn- oder Liebesschmerz einzigartig und allein? Bedeutet Erleuchtung oder Erwachen nicht, aus dieser Art von Individualität herausgerissen zu werden und sich in das Ganze aufzulösen?
"Die meisten Philosophen und alle Religionsvertreter bestreiten, dass Gott eine Hirngeburt ist."
4. Das Unerkennbare und Unwandelbare
Viele Fragen werden in diesem Zusammenhang angeregt, und das ist gut so. Sie können und sollen hier gar nicht beantwortet werden. Eher kommen weitere Fragen dazu:
- Kann etwas, das sich ständig verändert – und dazu gehören alle Erfahrungen und alle Gehirnprozesse – wirklich die Wahrheit sein?
- Wer oder was nimmt die Gehirnprozesse und die Erleuchtungserfahrungen wahr?
- Was bleibt in unserem Leben wirklich unverändert gleich, „hinter“ allen Veränderungen?
- Ist unser wahres Wesen womöglich das, worin die Welt und das Ich als Subjekt erscheinen?
Der Philosoph Immanuel Kant sprach von einem „transzendentalen Subjekt“, das notwendig unerfahrbar und nicht erkennbar ist. Und Ramana Maharshi, der Weise vom Berg Arunachala, sagte: „Die Menschen möchten das Selbst als etwas Neues sehen. Aber es ist ewig und gleich bleibend. Sie wollen es als strahlendes Licht oder so etwas sehen. Wie wäre das möglich! Es ist weder Licht noch Finsternis. Es ist nur, was es ist, und kann nicht definiert werden. Die beste Definition ist ‚Ich bin, der ich bin’.“
Eine Erleuchtung, die in irgendeiner Form an das Gehirn gebunden oder dort messbar ist, kann demnach nur eine vorübergehende Erfahrung sein. Eine Erfahrung von Einheit, Frieden und Glückseligkeit, nach der spirituelle Sucher streben. Doch auch sie erscheint eben in DEM, was vor jeder Vorstellung ist. Karl Renz sagt in seinen „Talks“:
„Was immer du definieren kannst, was verschieden ist von etwas anderem, sogar Gewahrsein, ist tot. Leben kann nicht verschieden von Leben sein. Aber das kannst du nicht erfahren, denn du erfährst nur Verschiedenheit. Und der, der erfährt, ist schon etwas Verschiedenes, verschieden von der Erfahrung. Also sei das, was vor Subjekt und Objekt ist. Aber das kannst du nicht kennen. Weil das, was vor dem Erfahrenden und dem, was erfahren wird, ist, ist eben kein Phänomen.“

