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Buchtipps

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Kunst für alle? Kunst im öffentlichen Raum zwischen Partizipation, Interventi...
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PUBLIC ART

PUBLIC ART

Im letzten Teil dieser Serie geht es um „Kunst im öffentlichen Raum“, um zeitgenössische Kunstwerke, die unsere Stadtlandschaften interessanter und anregender machen sollen.

Niki de Saint Phalle: Nanas in Hannover (Foto: JuergenG)

Schon in der Antike schufen Künstler Skulpturen, die jeder Bürger „umsonst“ anschauen durfte. Und jede mittelalterliche Stadt besaß wenigstens einen repräsentativen Brunnen mit originellen Figuren aus Stein oder Metall, aus dem das Wasser sprudelte. Wer etwas auf sich hielt und über das nötige Geld verfügte, ließ die Vorderansicht seines Hauses mit allerlei Gesichtern und Schnörkeln verzieren. Seinerzeit betrachtete das niemand als etwas Besonderes oder gar als Kunst.

Erst seit den 1960er und -70er Jahren gibt es offizielle Bezeichnungen wie „Kunst im öffentlichen Raum“ und „Kunst am Bau“. Dahinter steht das Bestreben von Gemeinden, Museen und anderen Institutionen oder Firmen, Plätze, Gebäude, Straßen und Parks durch künstlerische Objekte zu beleben. Anfangs geschah dies nicht selten zum Unwillen der Bürger, die mit den seltsamen Kunstwerken nichts anfangen konnten oder sie gar als „Schandfleck“ empfanden. Doch zunehmend wandelte sich die Ästhetik und auch die Sichtweise, und etliche Projekte wie die Skulpturenmeile in Hannover oder die Ausstellung Skulptur.Projekte in Münster steigerten das Image der Stadt und zogen zusätzlich Touristen aus aller Welt an.

„Kultur für alle!“ (Hilmar Hoffmann)

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