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Teil 2: Die Bilder der Tänzerin Claudia Kohl

Teil 2: Die Bilder der Tänzerin Claudia Kohl

Serie: Heilspuren – Kunst zur Heilung

Sie arbeitete viele Jahre zusammen mit der berühmten Artistengruppe „Cirque du Soleil“, ist Tänzerin und entwickelte eine eigene therapeutische Methode. In Claudia Kohls Bilder fließen all diese Erfahrungen zusammen. Christian Salvesen sprach mit der Künstlerin.

Sie sind sehr vielseitig, doch lassen Sie uns mit Ihren Bildern beginnen. Welches Ihrer Bilder liegt Ihnen besonders am Herzen? Was bewegte Sie beim Malen?

Oh, die Frage kann ich so gar nicht beantworten. Jedes Bild hat seine eigene Bedeutung und Geschichte und sein eigenes Leben. Wirklich jedes liegt mir besonders am Herzen.

Dieses Bild, sein Titel ist Crystal Grail, habe ich als Titelbild ausgewählt, weil es für mich eine Metapher für die vielseitigen Bereiche meiner Arbeit ist. In meiner Malerei und bei meiner Methode geht es darum, den Zugang zu unserer inneren Quelle der Kraft, Gesundheit, Kreativität und Freude zu finden.

Als ich zu malen begann, hatte ich vor meinem geistigen Auge das Bild eines Kristalls, aus dem wie aus einer Quelle ein unendlicher, sprudelnder Energiestrom floss. Diese Gefühle der Kraft, der Verbundenheit mit der Quelle und der Freiheit, der Ausdehnung waren die bewegenden Energien beim Malen. Daher entstand dieses Bild in einem „Fluss“ und wurde von mir ohne Unterbrechung durchgemalt – in 14 Stunden. Ich ließ mich sozusagen treiben und folgte mit meinen Händen und dem Pinsel, wohin „es“ mich trieb. Dieser schöpferische Vorgang ist schwer zu beschreiben.

„Ich liebe es, zu sehen und zu spüren, wenn Menschen in Bewegung kommen.“ (Claudia Kohl)

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