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Kirchenfenster: Mucha Ramen, St. Vitus (NL), 1931

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Ich bin das Licht!
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Was ist Licht?

Was ist Licht?

Eine Frage an Wissenschaft, Religion und uns selbst

Licht scheint das Selbstverständlichste von der Welt und entzieht sich doch bei genauerem Forschen einer eindeutigen Bestimmung. Ist es der Urgrund des Seins? Christian Salvesen fragt nach in Physik, Kunst und Mystik.

Sonnenschein und inneres Licht

Es wird wieder heller – wie in jedem Jahr um diese Zeit – jedenfalls bei uns, nördlich vom Äquator. Der Frühling naht. Viele Menschen atmen auf, vor allem jene, die unter einer Winterdepression leiden. In den nördlichsten Ländern scheint in den Wintermonaten kaum die Sonne. Wer da nicht über Jahrtausende genetisch abgehärtet ist, wie die Urvölker im arktischen Gebiet, wird mit der Dunkelheit nur schwer fertig und greift heute nicht selten auf künstliche Mittel wie die Sonnenbank zurück. Die Sonne ist der Lebensspender auf der Erde. Ihr Licht und ihre Wärme lassen Pflanzen, Tiere und Menschen wachsen und gedeihen. Etliche frühe Religionen haben sie deshalb als höchsten Gott verehrt, etwa in Indien, Ägypten und Südamerika.

Jesus Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern das ewige Leben haben. ( Johannes 8,12)

Doch schon bald fragte der Mensch tiefer: Die Sonne ist auch nur ein Etwas, groß und mächtig, sicher, aber wer oder was hat diesen Himmelskörper und alles andere erschaffen? Die Frage nach unserem Ursprung, nach der Quelle des Lebens überhaupt, verlagerte sich allmählich in Bereiche, wo das Äußere und Sichtbare nicht mehr ...

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