22. März 2009 ist Welttag des Wassers
Das blaue Gold – Energiequelle und wertvolle Handelsware
Hätten Sie gedacht, dass ein Weidenbaum an einem einzigen Sonnentag bis zu 2272 Liter Wasser aufnehmen und wieder abgeben kann? Oder dass rund 25.000 Kubikkilometer Wasser jährlich durch die Pflanzen auf der Erdoberfläche fließen? Das entspricht ungefähr der Wassermenge, die von allen Flüssen weltweit in die Ozeane gespült wird.
Zwei Drittel der Erde sind mit Wasser bedeckt. 97 Prozent davon füllt die Meere, zwei Prozent ist in Gletschern und Eisbergen an den Polen gefroren. Nur ein Prozent können die Menschen nutzen. Von diesem einen Prozent verbraucht die Industrie den Löwenanteil von 97 Prozent. Wobei die Industrie einen entscheidenden Anteil am Verschmutzungsgrad unserer Luft, Flüsse und Meere hat.
Einen großen Einfluss auf die Umwelt hat auch der Kreislauf des Wassers. Denn Regentropfen und Wasserdampf nehmen nicht nur die Sonnenenergie in sich auf, sondern auch Schadstoffe, die der Mensch in die Atmosphäre ableitet. Nachdem es auf die Erde gefallen ist, sickert das Regenwasser durch verschiedene Gesteinsschichten und nimmt dabei anorganische Materialien, aber auch Schwingungen auf. Im Optimalfall reinigt sich das nasse Element durch diese Prozedur selbst. Jahrzehnte später tritt dieses Wasser als frische, hoch energetisierte Quelle wieder an die Oberfläche. Es ist je nach Vorkommen mit gelösten Mineralien angereichert und kann als Trinkwasser genutzt werden.
Alle 20 Jahre verdoppelt sich der weltweite Wasserverbrauch. Ein Durchschnittshaushalt in westlichen Industrieländern verbraucht 500.000 Liter pro Jahr. Davon fallen allein 18 Liter bei nur einer einzigen Toiletten-Spülung an.
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