Allergien
Krieg in der eigenen Seele
HOHER LEIDENSDRUCK. Der Frühling ist nicht für jeden die Jahreszeit, auf die er sehnlichst wartet. So manch einer wird schon ab Januar, wenn die ersten Gehölze wie Haselnuss und Birke anfangen zu blühen, geplagt von seinem schrecklichen Heuschnupfen. Jahreszeitenunabhängige Allergien sind noch schlimmer, vor allem da sich ja viele der Allergene (d. s. allergieauslösende Stoffe) gar nicht im Alltag vermeiden lassen. Tierhaare, Staub, Milben, Laktose, Fructose sind nur einige wenige der Stoffe, welche die übermäßige Reaktion des Immunsystems auslösen und somit Allergien fördern.
Ein von Allergien geplagter Mensch ist deutlich in seiner Lebensgestaltung eingeschränkt. Ein Aufenthalt in der Natur muss vermieden werden oder ist nur durch Einsatz stärkster schulmedizinischer Medikamente möglich. Auf das geliebte Tier verzichtet man, die Wohnung wird möglichst staub- und milbenfrei, aber auch kahl und ungemütlich eingerichtet. Der Leidensdruck von Allergikern ist enorm hoch. Zum Glück finden viele nach unbefriedigenden schulmedizinischen Behandlungen den Weg zum Homöopathen.
Was haben Allergiker zu lernen? Den inneren Kriegsschauplatz nach außen zu verlagern, um ihre Konflikte dort zu lösen.
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