Es war doch nur ein Hund

Es war doch nur ein Hund

Den Verlust eines Haustiers verarbeiten und überwinden

Viele Menschen, die mit Tieren zusammenleben, haben eine besondere Beziehung und oft sehr enge Bindung zu ihnen. Wenn der Hund oder die Katze stirbt, hinterlassen sie eine große Lücke, und ihre Besitzer trauern nicht selten um den vierbeinigen Begleiter wie um ein Familienmitglied, das zu früh gehen musste. – Drei Bücher befassen sich mit diesem Thema und gehen dabei ganz unterschiedlich vor. Das Angebot reicht vom Ratgeber bis hin zum Lesebuch mit vielen Zitaten aus Literatur, Mythologie und Religion.

Es geschah an einem Augustwochenende, mitten in der Nacht blieb plötzlich das Herz von Lucky stehen. Er atmete noch einmal aus und schloss die Augen. Der kleine Rüde, den ich vor noch nicht einmal drei Jahren vom Tierschutz übernommen hatte, lag da, als schliefe er. „Mach’s gut, mein Kleiner“, dachte ich und hoffte, dass es ihm da, wo er jetzt ist, besser geht als in der letzten Woche, als wir jeden Tag beim Tierarzt waren. Lucky ist nicht der erste Hund, den ich gehen lassen muss, aber im Gegensatz zu seinem Vorgänger, der 19 ½ Jahre alt wurde, waren meinem Jagdhund nur knapp vier Jahre vergönnt.

Der Tod eines Hundes ist ein schreckliches Erlebnis, bei dem wir wenig Trost von außen erwarten können. Denn um ein Tier zu trauern wird häufig noch immer nicht sozial anerkannt.

Bei beiden Hunden hatte ich das Glück, mich zuhause in vertrauter Umgebung von ihnen verabschieden zu können. Ich konnte in Ruhe Revue passieren lassen, was wir gemeinsam alles erlebt und auch durchlitten hatten; ich sah mir Fotos an und packte ...

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