Furchtlos leben!

Furchtlos leben!

Angst ist ein gern verschwiegener Teil unseres kollektiven Bewusstseins. Das macht sie nicht minder problematisch. Der amerikanische Psychologe Joseph Bailey zeigt: Angst und Angstsucht kommen aus dem Ego-Ich mit seiner über - triebenen Denkaktivität, und die Befreiung davon ist in der Ruhe und im wahren Ich zu finden.

Wenn wir uns die Gesellschaft anschauen, ist eine hohe „Durchseuchung“ mit der Angstkrankheit nicht zu leugnen. An allen Ecken und Enden scheinen unabwägbare Bedrohungen zu lauern: Terrorismus, Verbrechen, das Klima, die Gefährdung unserer Gesundheit, die Wirtschaft, die Zukunft unseres Landes und der Erde.

Alles Beängstigende zieht uns an, es beschneidet aber auch unsere Handlungsfähigkeit, schränkt unsere Alternativen ein und lässt uns nicht über den Tellerrand hinausblikken. Wir sind nicht mehr zu Risiken bereit, versuchen gar nicht mehr, unsere Träume zu leben, wir reden nicht mehr, wie uns der Schnabel gewachsen ist, setzen keine Hoffnungen in die Zukunft, trauen uns nicht mehr, einfach zu tun, worauf wir gerade Lust haben.

Offenbar brauchen wir die Angst. Trotzdem ist nicht zu leugnen, dass sie auch sehr destruktive Formen annehmen kann. Da erhebt sich die Frage, ob ein so weit verbreitetes Phänomen nicht vielleicht auch irgendeinen guten Zweck verfolgen könnte.

Die Weisheit der Angst

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