„Gott ist ein guter Vater“
...und lässt seine Kinder nie im Stich
Diese Sichtweise auf das Göttliche Prinzip stellt uns vor ganz neue Aufgaben, lädt uns Verantwortung auf und tröstet uns zugleich. Ich höre die Menschen so oft sagen: „Warum lässt Gott all das Schlimme auf der Welt und in meinem Leben zu?“ Er lässt es zu, weil es nicht seine Aufgabe ist, die Dinge zu ändern, sondern unsere. Und wir können sehr viel mehr tun, als wir denken.
DIE WAHL LIEGT IN DEINER HAND.
Allerdings sollten wir erst einmal anfangen zu verstehen, worin eigentlich unsere persönliche Aufgabe liegt und was genau unsere Verantwortung ist. Jeder einzelne von uns kann immer nur so weit Verantwortung tragen, wie seine Macht reicht. Der Zusammenhang zwischen Macht und Verantwortung funktioniert nach zwei Seiten. Die eine Seite ist die eben schon genannte: Ich kann unmöglich die Verantwortung für etwas haben, das gar nicht in meiner Macht steht. Und – dann muss es also wahr sein, dass ich Macht besitze, all die Dinge zu ändern, die wirklich zu meiner Verantwortung gehören.
Sehr häufig besitzen wir die Macht, Dinge zu verändern und erkennen das nur nicht, weil wir so sehr damit beschäftigt sind, einen Schuldigen zu suchen oder Gott die Verantwortung unterzujubeln. Wenn du auf dein eigenes Leben blickst, dann findest du darin nichts anderes als die Spuren all deiner persönlichen Entscheidungen. Wenn du vielleicht geschwiegen hast, wo du hättest sprechen wollen – es hat dir niemand den Mund zugehalten außer du selbst. Wenn deine Beziehung im endlosen Streit zerbrochen ist – was immer der andere getan hat: du hattest die Wahl, dieses Spiel nicht mit zu spielen. Wenn du zugelassen hast, dass deine Eltern bestimmen, welchen Beruf du erlernst – du hättest die Wahl gehabt, jeden Tag alles hinzuwerfen und neu anzufangen.
Bist du in Not, schickt Gott dir Care-Pakete. Machst du die Tür nicht auf, so warten sie davor, bis du sie öffnest.
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