Buchtipps

Penny Mclean
Lass los, was dich festhält Von der Kunst, du selbst zu sein
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LASS LOS, WAS DICH FEST HÄLT

LASS LOS, WAS DICH FEST HÄLT

Im Gespräch mit Penny McLean

Wie kann man so werden und leben, wie man wirklich ist – inmitten einer Lebenswelt, die darauf angelegt zu sein scheint, den Menschen von der Erfüllung seines Seelenauftrags abzulenken? Dr. Hans Christian Meiser sprach mit der Lebenslehrerin Penny McLean über ihr neues Buch „Lass los, was dich fest hält“.

© Jan Frommel

Loslassen – das klingt so einfach. Was bedeutet es im Kontext Ihres Buches? Und: Wie groß muss die Anstrengung sein, um das Ziel zu erreichen?

Penny McLean: Wenn für einen Menschen ein bestimmtes Festhalten der vermeintlich einzige Halt ist, der ihn vor einem scheinbaren Abgrund bewahrt, dann ist das Experiment des Loslassens alles andere als einfach. Denn wer lässt sich schon ohne optimierte Alternative auf einen freien Fall ein? Da wird die Aufforderung, über den eigenen Schatten zu springen, zur olympischen Disziplin, die mit unablässiger Übung und Zielstrebigkeit verbunden ist. Was jedoch im ersten Moment den Beigeschmack eines Trainingslagers erzeugen mag, stellt sich bei einiger Bereitwilligkeit ziemlich schnell als erlösendes Befreiungsprogramm heraus, welches Freude an der eigenen Entwicklung und einen fühlbaren Fortschritt bringt.

Wir müssen viel mehr loslassen als nur die Dinge, welche mit unseren privaten Belangen zu tun haben.

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