NEUE SERIE Schamanismus Teil 1: Die Seele heilen
Ein Gespräch mit Vicky Gabriel über einen europäischen Schamanismus
Warum in die Ferne schweifen, wenn man praktisch vor der Haustür Schamanismus finden kann? Vicky Gabriel leitet eine psychologische Naturheilpraxis in der Nähe von Fulda. In ihre Arbeit fließen auch schamanische Praktiken mit ein. Gemeinsam mit ihrem Mann William Anderson hat die Tanztherapeutin mehrere lesenswerte Bücher zum Thema Naturspiritualität und Schamanismus geschrieben. Im Gespräch mit VISIONEN erklärt Vicky Gabriel, was einen europäischen Schamanismus ausmacht und wie sich schamanische Praktiken und ein psychotherapeutischer Ansatz miteinander kombinieren lassen.
Du hast bei Helmut Christof den GAIA-Schamanismus kennen gelernt. Was macht diese schamanische Richtung aus?
Der GAIA-Schamanismus hat sich aus der Twisted Hairs-Tradition von Harley Swift Deer Reagan entwickelt. Helmut Christof, der den GAIA-Schamanismus begründet hat, ist ein inoffizieller Schüler dieses Mannes. Das heißt im Klartext, er ist als Schüler nie offiziell von der Gemeinschaft anerkannt worden, und er bezeichnet sich selbst als Renegat. Er hat das von Swift Deer erhaltene Material so verändert, dass es besser auf europäische Verhältnisse umsetzbar ist. In gewisser Weise haben wir diese Idee aufgenommen und mit unserer Arbeit, wie sie sich derzeit im Buch Seelenpfade fortgesetzt, um wiederum den nächsten zu gehen. Während das GAIA-System schamanische Techniken und Praktiken aus dem nord- und südamerikanischen Raum, aber auch anderen Regionen der Erde miteinander verbindet, besteht unser Ziel vielmehr darin, wieder eine moderne, indigene Form des mitteleuropäischen Schamanismus mitzugestalten.
Unser Hauptlehrer ist das grüne Buch da draußen: die Natur.
Wir hoffen, Sie finden diese Vorschau auf den Artikel aus dem Magazin VISIONEN interessant!
Es würde uns sehr freuen, Sie als neuen Abonnenten des Magazins begrüßen zu dürfen.

