Spirituelle Rückführungen: Wer waren wir im Vorleben?

Spirituelle Rückführungen: Wer waren wir im Vorleben?

Habe ich schon einmal gelebt? Wenn ja, wer war ich in dieser Inkarnation? Antworten auf diese Fragen kann eine spirituelle Rückführung geben. Die Reise in unsere Vergangenheit hat auch einen therapeutischen Nutzen, denn sie kann Hinweise auf emotionale oder gesundheitliche Blockaden geben. Über zwanzig Jahre beschäftigt sich Ursula Demarmels mit spirituellen Rückführungen. Was ihre Arbeit von einer klassischen Reinkarnationstherapie unterscheidet und wie sie diese ergänzt, erklärt die Schweizerin mit Wohnsitz in Österreich im Gespräch mit VISIONEN.

Für wen eignet sich die spirituelle Rückführung und wem würden Sie davon abraten?

Ich arbeite nur mit Erwachsenen und nur mit Menschen, die der Sache eine gewisse Offenheit entgegenbringen. Sie dürfen gerne skeptisch sein – jeder hat ja seinen Verstand und seine Erfahrungen. Aber es sollte schon auch eine Hoffnung oder ein Glaube vorhanden sein, dass es ein Leben danach geben könnte. Es gibt auch Klienten, die einen lieben Menschen verloren haben und nun Gewissheit und Antworten suchen, ob er gut aufgehoben ist.

Es gibt eine höhere Instanz, die ich Seelenführer nenne. Man könnte aber auch kosmisches Bewusstsein oder göttliches Licht sagen.

Ich arbeite nicht mit Menschen, die an psychischen Störungen leiden, wie beispielsweise Schizophrenie. Denn sie haben in diesem Leben genug mit sich zu tun und brauchen nicht noch zusätzlich die Informationen über ein vergangenes. Obwohl es Kollegen gibt, die mit Schizophrenen gearbeitet und sehr gute Heilerfolge erzielt haben, würde ich es nur in Zusammenarbeit mit einem Psychiater, Therapeuten oder dem behan ...

Das Interview führte Claudia Hötzendorfer

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