Unseren Eltern verzeihen
Die eigene Bestimmung leben
Der Weg ins „Wir“
Das „Wir-GefühI“ leben, „Wir“ statt „Ich“ und „Du“ – auf dem Weg zur universellen Liebe in Beziehungen und Partnerschaft: zur Verwirklichung dieser Vision möchten wir Menschen Instrumente an die Hand geben, die es ihnen er möglichen sollen, bewusst ihren Weg ins „Wir“ zu gehen (vgl. Lesetipp). Dabei orien tieren wir uns an den Stadien, die alle Menschen durchlaufen und die wir als Du-Ich-Wir-Kontinuum beschrieben haben.
- Dabei steht das „Du“ für die Zeit, als wir Kinder waren, in der wir von Eltern bzw. elterlichen Bezugspersonen „abhängig“ waren.
- „Du“ steht somit für Abhängigkeit
- Das „Ich“ steht für die Phasen unserer Kindheit, als wir nach unserer Autonomie strebten und unabhängig werden wollten. Das waren Pha sen im „Du“, auch bekannt als Trotzphasen, die ihren Höhepunkt in der Pubertät fanden.
- „Ich“ steht somit für Unabhängigkeit.
- Das „Wir“ steht für das gelungene Durchlaufen der „Du“- und „Ich“-Stadien. Danach vernetzen wir uns als Personen, erfahren uns gleich zeitig als autonom und gesellschaftlich integriert.
„Wir“ steht somit für Vernetzung.
„Wir“ steht somit für Vernetzung. Sich den Verletzungen, vor allem den schmerzlichen Gefühlen zu stellen, die aus Ver letzungen in der Kindheit entstanden sind und sich noch im Erwachsensein auswirken, ist die Voraussetzung für den Weg ins „Wir“.
Die Schlüsselrolle der Intuition
Den Weg zum „Wir“ beschreiten alle Menschen. Auf dem Weg dahin durchlaufen wir die Sta dien des „Du“ und des „Ich“. Damit vereinigen wir als Erwachsene – allerdings in unterschiedlichen Ausprägungen – Anteile der verschiede nen Stadien in uns. Solange die Anteile des „Du“ bzw. des „Ich“ antei lig größer sind als die des „Wir“, bleiben uns noch Aufgaben, resultie rend aus kindlichen Verletzungen, zu lösen.
Wenn wir unseren Eltern nicht verzeihen, dreht sich die Schicksalsmühle weiter: dann „vererben“ wir die eigenen Verletzungen wieder an unsere Kinder.
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