Wenn unser echtes inneres Selbst hinter einem unbewussten Wall unverarbeiteter Emotionen und psychischer Verteidigungsmaßnahmen verborgen ist, fühlen sich unsere Kinder allein gelassen. Indem wir unser eigenes Innenleben kennen lernen, öffnen wir uns auch für sie. So entsteht ein Klima gegenseitiger Verbundenheit: Sie fühlen sich von uns ‚gefühlt’ und wissen sich dadurch gestärkt und geborgen.
In jeder Familie gibt es Reibungspunkte, die immer wiederkehren, weil man ihnen mit den immer gleichen unzulänglichen Strategien begegnet. Dabei genügt es oft, sich ihnen einmal aus einem anderen Blickwinkel zu nähern, um ganz neue Lösungswege wahrzunehmen: mit der Logik des Herzens, den „Fühlern“ der Seele, der Kraft der Fantasie oder heilsamen Körperübungen. Die folgenden drei Kurzbeiträge geben praktische Anregungen dazu.
„Aus Sorge um die Zukunft unserer Kinder fordern wir immer mehr akademischen Unterricht für sie und verplanen ihre Nachmittage, so dass sie nur wenig Zeit für künstlerische Tätigkeiten, Phantasiespiele oder die freie Erforschung der Natur haben. Der kindzentrierte Ansatz passt die Kinder nicht unseren eigenen Erwartungen an, sondern gibt ihnen Gelegenheit, von sich aus spielerisch ihre alterstypischen Stärken und Fähigkeiten zu entwickeln.“ – William Crain, Kinderpsychologe und Psychologieprofessor aus New York, über sein neues Buch „Lernen für die Welt von morgen“.
100 Jahre Relativitätstheorie – eine Jubiläumsfeier 2005. 1905 wurde Albert Einstein, Prüfer beim Berner Patentamt, zum Revolutionär der Physik. Er stellte seine berühmte Gleichung E=mc² auf, nach der Masse in Energie umgewandelt werden kann. Verblüffend und vor allem gewinnträchtig: Ein Kilo Wasser oder Stein würde ausreichen, um einen Ozeandampfer 75 Jahre lang nonstop mit voller Kraft fahren zu lassen. Im selben „Wunderjahr“ 1905 entwickelte Einstein ein radikal neues K...
„Das Kind braucht das Konkrete, um sich zur höheren Ordnung der Seele zu erheben“, wusste schon Maria Montessori. Was am schwierigsten ist, lernt man am leichtesten mit Symbolen statt Worten; und einfache Gegenstände – ein Laib Brot, ein Gummiband, eine Lampe – können oft schwer fassbare Wahrheiten verständlich machen. In den folgenden Lektionen dient das Konkrete dazu, das Abstrakte zu verdeutlichen. Sie sind als Hilfen für viel beschäftigte Eltern gedacht, aber auch viele Lehrer und geistige Berater werden sie hilfreich finden.
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