Kindern vertrauen
Ihr natürliches Gutsein bejahen
Unser Selbst-Bild
Im Allgemeinen halten wir uns für „ich“ – Johannes, Heidi, Michael oder Maria. Wir haben die eigenartige Vorstellung akzeptiert, wir hätten eine unveränderliche, d.h. beständige Identität, ein Selbst-Bild. Johannes ist Johannes, ob er nun etwas Gelbes trägt oder etwas Blaues. Maria sieht mit den Jahren ein wenig anders aus und benimmt sich ein wenig anders, aber sie ist dennoch Maria. So erscheint es uns zumindest. Diese spontane Vorstellung, die wir von unserem Selbst haben, ist uns etwas Selbstverständliches, Normales und Notwendiges.
„Kinder glauben an die Autorität der Erwachsenen, und sie glauben ihnen alles. Egal, was es ist. Dies wird das Grundgefühl, das sie über sich selbst und ihre Beziehungen zu anderen haben.“
Aber wo beginnt Heidi, und wo hört sie auf? Ist sie wirklich immer die Gleiche? Stimmt die Vorstellung, die sie von sich selbst hat, wirklich? Wenn Heidis Vorstellung von sich selbst nur eine Vorstellung ist, warum ist sie dann beleidigt, wenn jemand etwas ...
Mit freundlicher Genehmigung gekürzt aus: Neue Kinder, neue Eltern. Die Kunst spielerischer Elternschaft und die Intelligenz des Spiels. Von Michael Mendizza und Joseph Chilton Pearce, Arbor Verlag, www.arbor-verlag.de
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