Meine Kinder spiegeln mich
Unarten in Geschenke an sich selbst verwandeln
Probleme sind Geschenke!
Kinder zu bekommen und sie aufwachsen zusehen, zählt für mich zu den schönsten Lebenserfahrungen – wenn es da nicht eine Zeit gäbe, vor der sich viele Eltern oder sagen wir fast alle (!) fürchten: die Pubertät!
Als sich bei meinen Kindern plötzlich Seiten zeigten, die ich bisher nur von „schlecht erzogenen“ Kindern kannte, schickte ich in einem absoluten Tief einen Verzweiflungsschrei in den Himmel! Und siehe da, der „Zufall“ kam mir sehr bald in Form eines kleinen Büchleins zu Hilfe: Die Spiegelgesetz-Methode® von Christa Kössner.
Nach nur einem Vortrag von Christa und zwei weiteren Workshops (später machte ich dann auch die Ausbildung zum Spiegelgesetz- Coach®) erlaubte ich mir eine völlig andere Sichtweise. In Wahrheit ist das eigenwillige, oft sonderbare Verhalten von Pubertierenden ein Geschenk für die Eltern. Was kann ich lernen? Was soll ich im Spiegel meines pubertierenden Kindes erkennen? Welches Geschenk erhalte ich durch einen frechen, aufmüpfigen und durchgeknallten Teenager? Warum ärgere ich mich überhaupt? Was macht mich zornig und lustlos?
Ich möchte Sie, liebe Eltern, am Beispiel meiner „faulen“ Tochter Daniela einladen, meine neue Umgangsweise mit pubertierenden Jugendlichen mit mir zu teilen. Weitere Beispiele finden Sie in meinem Buch Meine Kinder spiegeln mich (Ennsthaler Verlag Steyr).
Typische Veränderungen
Die Volksschule ging bei meinen Kindern sehr locker dahin und auch die erste Klas se in der höheren Schule war einfach. In der zweiten Klasse aber kamen die ersten Love-Storys, auch das Thema „Ausgehen“ und die ersten Partys, bei denen Eltern selbstverständlich nicht erwünscht wa ren, gewannen an Bedeutung. Die Kommunikation mit mei nen Kindern war gepflastert mit „Ich will aber!“ oder „Die und der dürfen dies und das und ich will das auch!“ oder „Du bist ja urgemein!“
Wir hoffen, Sie finden diese Vorschau auf den Artikel aus dem Magazin VISIONEN interessant!
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