BUDDHISMUS: Rap, Mangas und Cocktails: Neue Formen fürs Dharma
Der Buddhismus ist in Japan rückläufig: Seit dem Jahr 2000 werden laut der Japanischen Kulturbehörde jedes Jahr Hunderte von den einst 75.000 Tempeln geschlossen – mangels Nachwuchs. „Die alte Religion ist in der Krise“, so der Mönch Kansho Tagai vom Kyoouji Tempel, „weil Mönche die jungen Leute nicht erreichen mit der Botschaft, die ihnen spirituelle Hilfe bringt.“ Tagai und andere Mönche gehen nun neue Wege, um bei der jungen Generation Interesse und Verständnis für die Heilslehre des Buddha zu wecken: Regelmäßig rappt Tagai alias Mr. Happiness die Buddha- Lehre in leichtverständlichen Texten zum Ghettoblaster in einer Hip-Hop-Show in seinem Tempel, den nun doppelt so viele Menschen besuchen. Und in der Monk Bar in Shinjuku gibt es zu Cocktails buddhistische Seelsorge am Tresen und eine Sutren-Rezitation von Barkeeper- Mönch Zenshin.
Quelle / Info: CNN

